Mittwoch, 13. April 2011

Ach Silvana

Die Tatsache, dass eine Vielzahl der Jungpolitiker promoviert haben und nun die Arbeiten zum Teil massivst unter Plagiatsverdacht stehen, zeigt die Eitelkeit dieser Leute. Man hat nicht der Wissenschafts- und Forschungswillen nach promoviert, um auf dem Gebiet zu zeigen, dass man vertieft in seinem Fachgebiet wissenschaftlich arbeiten, also forschen kann. Diesen Leuten ging es scheinbar gar nicht um die wissenschaftliche Disziplin, sondern viel mehr darum, sich mit dem akademischen Gard eines Doktors zu schmücken. Dies ist nichts anderes als primitive Eitelkeit. Hierfür nahm man auch billigend in Kauf, dass man sich mit fremden Federn schmückt, weil man selbst dazu geistig nicht in der Lage war, oder aufgrund von Zeitmangel - zwecks Karriere - nicht die notwendige Sorgfalt walten lassen konnte. Ich habe selbst aus diesem Grund einst auf eine Promotion verzichtet, da ich mich lieber selbstständig machen wollte und mir somit die erforderliche Zeit für eine echte, eigenständige und fundierte Promotion schlicht gefehlt hat.

Die Frage die sich mir dabei aufdrängt ist, ist es gut für ein Land, wenn die Nachwuchspolitiker eitle Egozentriker mit Profilneurose sind? Ich denke nein, denn eine solche Person wird niemals fragen, was sie für ihr Land tun kann, sondern immer zuerst überlegen, was kann ich tun, damit ich durch mein Handeln für mich persönliche Vorteile entstehen. Dies ist Gift für ein Land. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, warum unsere Politiker so furchtbar mittelmässig sind.


Dieser Kommentar findet im Forum zu dem Spiegel-Artikel über FDP-Frau Koch-Mehrins eventuell in Teilen plagiierte Dissertation. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Es ist dieser jüngere Mischpoke, di an die Schweinetröge drängt. Da geht es in Wirklichkeit nicht um "die Menschen da draussen". Da geht es um möglichst schnellen Einfluss und der Drang, fotogene Posten zu besetzen, die den Absprung in die Unternehmen und Institutionen leicht macht, wo dann klotzig verdient werden kann.

Einen Führerschein zu haben, genügt nicht, um eine Strassenbahn richtig führen zu können. Politiker dagegen können das alles. Mit Dr.-Titel - wie auch immer ergaunert - erst recht. Ein Großteil der Volksmasse glaubt dann umso eher das dumpfe Gebrabbel ziemlich hirnloser Aktivisten. Egal in welcher Partei. Aber bei CDU/CSU/FDP scheinen sie sich massiv zu ballen.

Freitag, 8. April 2011

Lügt Brüderle-Ministerium?

Wie gestern bekannt wurde, hat das Bundeswirtschaftministerium unter Rainer Brüderle (FDP) monatelang versucht, eine Studie zu verheimlichen, die den Ausbau der erneuerbaren Energien für deutlich schneller und kostengünstiger möglich hält, als dies von der Bundesregierung ständig behauptet wird. Die Studie liegt dem BMWi seit Juni letzten Jahres vor und wurde erst im Februar dieses Jahres klammheimlich auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht, wo sie bislang niemand bemerkte.

Vor allem beim Thema Netzausbau kommt die Studie zu dramatisch
abweichenden Ergebnissen: So soll ein 50-prozentiger Ökostrom-Anteil bis 2020 nur etwa 1.100 Kilometer neuer Stromtrassen erfordern. Das BMWi und die mehrheitlich staateigene Deutsche Energie-Agentur (dena) postulieren wider besseren Wissens 3.600 Kilometer für nur 37 Prozent Erneuerbare bis 2020. Dazu erklärt die Klima-Allianz, das breite gesellschaftliche Bündnis aus insgesamt über 110 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen: "Einmal mehr wird das Märchen von den teuren erneuerbaren Energien eindrucksvoll widerlegt. Für einen Wirtschaftsminister, der nur als verlängerter Arm der vier großen Stromkonzerne agiert, ist dies natürlich eine sehr unbequeme Wahrheit", erklärt Katharina Reuter, Koordinatorin der Klima-Allianz.

"Aber auch die Deutsche Energie-Agentur macht sich mehr und mehr
überflüssig. Nachdem sie bereits mit ihrer behaupteten "Stromlücke"
völlig falsch lag, müssen nun die dena-Zahlen zum Netzausbau stark
bezweifelt werden. Als bedeutender Ratgeber der Bundesregierung in
Fragen der Energieversorgung erweist sie sich schon wieder als
inkompetent."
So weit eine Pressemeldung der "Klima-Allanz".

So richtig verwundert das aber bei einem bis vor wenigen Tagen "Pro-Atom-Ministerium" in einer "Pro-Atom-Regierung" unter Ackermann-Geburtstagsgastgeberin im Kanzleramt Merkel nicht. Vielleicht geht ja die neueste Story "Atlantiksüßwasserblase" könnte Golofstrom abkühlen" in eine ähnliche Richtung. Kühlerer Golfstriom = mehr heizen = Atimkraftwerke müssen unbedingt weiter laufen.

Mittwoch, 6. April 2011

Schlimmste Journalistin Deutschlands

Man erwartet ja aus dem Chicci-Micki-Verlag Burda in Offenburg wirklich nichts Besonderes außer Herz. Schmerz. Trallala, bezahlte Lügen und bezahlten Krampf. Dafür stehen Chefredakteurin Patricia Riekel und der dicke Markwort (Fakten, Fakten, Fakten). Man sollte denen und Verleger Hubert Burda das BUNTE Heft regelmäißg in die Mäuler stopfen und ihnen die bezahlten Lügen um die Ohren hauen. Siehe Fall Kachelmann, wo man keinen Dreckpfuhl ausließ und sogar "Zeuginnen" anheueerte. Siehe Monica Lierhaus. wo jetzt rühnrselige Stories über die vor der Krankheit schon viel zu hoch bezahlte und jetzt per ARD-Fernsehlotterie aus Spendengeldern weitaus überbezahlte Moderatuorin als "Heldin" gefeiert wird. Ob Leute wie Riekel, Markwort, Burda und Co. wissen, was wirkliche Helden sind? Haben sie auch nur ansatzweiuse ein Herz für unbekannte Menschen, mit denen man nicht Auflage, Tamtam und Blubbertheater machen kann?

Was für eine grandiose Oberflächlichkeit. Man darf gespannt sein,. wann der fränkische Lügenbaron nebst dümmlich quasselnder blonder Gattin wieder aus der Versenkung geholt und "neu aufgebaut" wird.

Donnerstag, 31. März 2011

Sperrt Aschwa endlich weg

Für ihre Berichterstattung über den Prozess gegen Jörg Kachelmann vor dem Landgericht Mannheim soll Alice Schwarzer geehrt werden.
Die berühmte, immer noch rüstige, radikal-feministische Gerichts-reporterin (68) verwechselt zwar immer noch Reportage und Kommentierung, ihre jüngsten Kommentierung in der "Bild" schlägt jedoch dem Faß die Krone ins Gesicht. Es gelingt ihr auch diesmal, ihren Männer-Hass auf den Angeklagten Jörg Kachelmann zu fokussieren und ohne Sinn und Verstand über dessen unbestätigte Hochzeit zu lamentieren. Der Gipfel ihrer Kolumne ist dann der Vorwurf, Kachelmann habe unter seinen Ex-Geliebten, die Falsche erkoren, nämlich die Jüngste. Ihre Schlussfolgerung aus der Ehe: "Eines ist klar: Diese erneute Heirat macht den der Vergewaltigung Angeklagten noch lange nicht zum Biedermann.", aber Alice Schwarzer zum Brandstifter. Der Alice-Schwarzer-Fanclub mit seinen beiden Mitgliedern hat beim Verteidigungsminister angeregt, eine Fregatte als Alice Schwarzer zu taufen.
Quelle: hier

Sperrt die Frau in ihrer gernzenlosen Gemeingefährlichkeit in Komplott mit BILD und BUNTE endlich weg!

Dienstag, 29. März 2011

Stinkenden Fisch einwickeln

Früher kursierte ein Witz unter der schreibenden Zunft:

"Wozu taugt eine BILD-Zeitung?"
"Zum einwickeln von stinkendem Fisch"

Heutzutage reicht das nicht mehr, wenn man den kranken abgesondertten Abschaum liest, der da unter den großen Buchstaben steht.

Heute z.B.: "Das ist die neue Frau Kachelmann" in Gigantolettern. Nachdem man ja mit Kübeln von Dreck auf den angeblichen "Täter" geworfen hat und das gesamte Lügengebäude der anzeigenden "Dame" zusammengebrochen ist, versucht man es noch mal. Den muß man doch kleinkriegen, wird sich Verlagsinhaberin, das ehemalige Kindermädchen Springer, gedacht haben und ihren Oberschmierer angewiesen haben, noch mal so richtig nachzulöegen.

Eines tröstet: Es ist nicht gelungen, die beiden letzten Landtagswahlen zugunsten seiner Lieblinge von SchwarzGelb zu beeinflussen. Was übrigens auch nicht bei Ebenfalls-Lieblng Karl-Theo zu Lügenberg gelang.

Es besteht noch Hoffnung.

Donnerstag, 17. März 2011

Merkel gleich mit abschalten

Angela Merkels Regierungsarbeit kennt vor allem zwei Stilmittel: Aussitzen und Aktionismus. Dazwischen gibt es kaum etwas, einen echten Dialog bringt die Koalition nicht zustande. Wer Gegenvorschläge zur Regierungspolitik einbringt, wird zur [extern] Dagegen-Partei, alternativ haben die Wahlkampfstrategen auch noch das Prädikat [extern] Schlinger-Partei im Angebot. Eine Debatte um den besten Weg kann so nicht stattfinden - warum auch, ist die Politik der schwarz-gelben Koalition doch alternativlos, und wer das nicht glaubt, der hat halt keine Ahnung.

telepolis beschäftigt sich mit der außergewöhnlichen Art des von der Staatsratsvorsitzenden Dr. Angela Merkel geführten Politbüros der Bundesrepublik und den Gefahren eines solchen Amateurismus der Nichtachtung des Parlamentes.

Dienstag, 1. März 2011

"Felix Krull der Politik" enttarnt. Merkel findet Gutti immer noch gut

Die Wissenschaft fühlt sich verhöhnt, Kabinettskollegen sind beschämt, die Opposition zetert, und versprengte Demonstranten spießen ihre Schuhe auf den Zaun des Verteidigungsministeriums. Es ist das arabische Zeichen für Verachtung. So als sei Guttenberg ein mörderischer Despot. Dabei ist der beliebteste Politiker Deutschlands
"nur" ein Blender. Guttenberg ist an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert, schon als junger Doktorand wollte der ehrgeizige Jungpolitiker zu schnell zu viel und hat dabei die Werte, für die ihn das Volk später vereinnahmen und an die Spitze der Beliebtheitsskala katapultieren sollte - Aufrichtigkeit und Anstand -, mit Füßen getreten. Die Welle, die nun losgetreten wurde, kann selbst der
Superminister nicht zurückdrängen. Täglich kommen neue Details an die Öffentlichkeit. Der Täuschungsvorwurf wiegt so schwer, weil die plagiierten Textstellen so zahlreich und "deprimierend eindeutig" sind, wie Parlaments-Chef Norbert Lammert treffend feststellte. Wäre die Berliner Republik nicht schon im Vorwahlkampf und stünde CDU-Chefin Merkel nicht vor einer Schicksalswahl in Baden-Württemberg, wäre Guttenberg wohl nicht mehr im Amt. Noch ist der Kanzlerin ein angeschlagener Minister, der die Säle füllt, wichtiger als die Glaubwürdigkeit ihrer bürgerlichen Koalition. Noch.

Aus einem Kommentar der Rheinischen Post vom 28.02.2011.

Dabei war das doch gar nicht schwer, früher hinter die Kulissen des adeligen Lügners zu schauen. Siehe "Süddeutsche Zeitung", die eine Biografie vorstellt.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Die wunderbaren Guttis :-)

http://www.youtube.com/watch?v=guF1mQ3mxWI

Hirnloser Gutti-Hype und Hitlerismus

Die Strategen setzen zynisch darauf, dass es in Deutschland wie in früheren Zeiten ausreichend Menschen gibt, die ihrem Idol blind vertrauen. Diese werden entsprechend gefüttert. Das „Schweiz Magazin“, ein offensichtlich sehr christliches Organ, hat unter dem Titel „Die Hitler-Guttenberg Parallelen“ unter anderem folgendes geschrieben:

„Doch aber gibt es Parallelen und die finden sich bei den Anhängern. Die Verehrer Hitlers waren blinde Gefolgsleute die ihr Idol anhimmelten und sich bedingungslos unterwarfen. Sie liessen keine Kritik an ihrem Helden zu und waren bereit jede Schlechtigkeit zu ignorieren oder als gerechtfertigt anzusehen.“

(Nachbemerkung: ich weiß, dass es unter NachDenkSeiten Lesern wie überall viele gibt, die nicht schätzen, dass man mit der Hitlerzeit vergleicht. Das will ich, so es geht, gerne beherzigen. Im konkreten Fall sind es aber leider ähnliche Gefühlslagen beim angesprochenen Publikum.)

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