Mittwoch, 4. Januar 2012

Springers Ölprinz rettet die "Pressefreiheit"

Die noblen Retter der Pressefreiheit

Die Geschichte vom Aufstieg und Abstieg des Christian Wulff ist noch nicht zu Ende erzählt, aber sie ist aufs engste mit dem Boulevard verbunden. Bild Dir einen Wulff - das gilt im Guten wie im Bösen. Mehr noch als die - man muss es so deutlich sagen - selten dämliche Besprechung der Diekmannschen Mailbox muss uns aber befremden, wie kühl dessen Vorgesetzte Matthias Döpfner und Friede Springer den Präsidenten haben abblitzen lassen. "Wir mischen uns in die Entscheidungen unseres Chefredakteurs nicht ein", soll es unisono beim Verlagschef und der Mehrheitseignerin geheißen haben. Das klingt nobel. Das Haus Springer als Retter der inneren und äußeren Pressefreiheit.


Aus einem interessanten Kommentar von Claus Heinrich vom SWR für die ARD-Tagesschau: http://www.tagesschau.de/kommentar/wulff688.html

Hat nicht Erich Honeckers geistige Ziehtochter, Angela M., die Veröffentlichungen eines Bildes durch den WDR verbieten lassen, das sie bei der Stasibespitzelung eines Regimagegnerhauses zeigen könnte? Wo ist die Stasi-Akte dieser Dame abgeblieben?

Montag, 2. Januar 2012

Wulff rief BILD an??????

Die Kampagne um und mit Wulff nimmt immer groteskere Formen an. Wulff selbst soll - darüber berichteten dann wieder die Lieblingsgegner der BILD - Süddeutsche und FAZ-Sonntagsblatt., dem journalistischen Hampelmann und begeisterten Dreckschleuderer Diekmann auf den AB gesprochen und "gedroht" haben.

Bitte: Beweise auf den Tisch. Band veröffentlichen.

Aber: BILD berichtet darüber gar nicht. Was wiederum kein Wunder ist, wahrscheinlich feilt man noch einer einer jener vielen Grimms- Märchenversionen-..... Die Frage bleibt: Wer hat das alles angezettelt, ausgegraben und wem solls letztlich nützen? IM Erika selbst, die ihr Handwerk im Osten gelernt hat?

Freitag, 30. Dezember 2011

Marktworts Maßstäbe

Eine Herde von Verleumdern kübelte ihren Hass, ihre Beleidigungen und Verleumdungen ins Netz, alle anonym, pseudonym und getarnt hinter Spottnamen. Das ist der Pranger des Internets, wo Menschen andere willkürlich diffamieren können, ohne Fakten und Beweise und ohne dass sie zur Rechenschaft gezogen werden können.

So schreibt der leibesfüllige Helmut Markwort von BUNTE/Burda in Nr. 52 des "focus". Jenem Blättchen, das sich nicht entblödetet eine Hetzjagd 1. Klasse um Jörg Kachelmann zu entfachen. Werfen wir den Dreck mal zurück. Er trifft da schon die Richtigen. Ein wenig Großkotzigkeit ließe sich ja noch ertragen. Aber die Schleimspur ist unerträglich.

Montag, 26. Dezember 2011

Großburgwedel

Nun, Christian, der Weihnachtssprecher hat gesprochen. Nicht über sich. Eher über das, was wir dummes Volk zu tun haben, wenn die präsidiale Sicht auf das Windelkind zu bedenken ist. Irgendwie sind sie steif, die Wulffe aus Großburgwedel. Nordöstlich von Hannover. Es fehlt Swing in der Hüfte. Den haben sie nur, wenn es um schwäbische Durchrechnung und Nutzung von Vorteilen geht. Der Lipper Gerd, aus ebenso kleinen Verhältnissen stammend und dem Plebs Hartz IV zusammen mit einem verurteilten Kriminellen einbrockend, hat eine andere Attitüde. Die des Aufsteigers. Beide umgeben sie sich mit schleimtriefenden Maschmeyers, die sich solche "Größen" kaufen. Und die sich kaufen lassen. Einmal an der "großen Welt" schnuppern.

Und die scheint für Leute dieser Art als einzige Währung zu gelten. Arm. Sehr arm. Oder einfach nur: Großburgwedel.

Freitag, 23. Dezember 2011

Das hast Du vergessen, Christian

Dashalb wohl mußte des nach der Nähe zweilichtiger Leute gierenden blassen Amateurdarstellers im Bundespräsidialamt, C. Wulff Pressesprecher wohl gehen. Er hatte vergessen, diesen Satz im Redemanuskript der Anwälte anzumarkern und Bettina, die so öffentliche großspurig "Moderne", war auch nicht in der Nähe:

"Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort,
ich wiederhole: mein Ehrenwort ..."


Warum sollten wir dem innigen Wunsch der versifften Partei mit dem mißbrauchten "C" folgen und "Ruhe" geben? Wo doch jeder kleine Beamte nach Annahme eines Kugelschreibers ein Disziplinarverfahren am Halse hat?

Donnerstag, 15. Dezember 2011

In Sachen Christian W.

P1020879

Etwas über zahn Jahre alt ist dieses Bild des aalglatten, damaligen CDU-Vorsitzenden von Niedersachsen als Redner einer von Osnabrück aus agierenden 50 Jahre feiernden Vereinigung von Wein- und Alkoholhändlern. Die Frisur sitzt, die Ohrläppchen angewachen, die Nase spitz. "Urteile nicht nach Äusserlichkeiten" hat meine Mama immer gesagt. "Aber angewachsene Ohrläppchen, spitze Nase und überkorrekte Haarfrisur können schon so Zeichen sein". Wie war das noch mit dem "Andenpakt", wo auch ein gewisser Roland Koch Mitglied war? Angewachsene Ohrläppchen.....

Den heutigen Bundespräsidenten, früheren Ministerpräsidenten von Niedersachen und ehemalgen Osnabrücker Anwalt habe ich in allen Stadien seines politischen Lebens erlebt. Er redet flüssig, sachlich, eloquent und scheinbar mit Fakten angereichert. Wenn man hinterher nachliest, was Christian da so gemeint hat, ist der hohe moralische Anspruch vor dem Weltbild der CDU mit dem verlogenen "C" im Banner deutlich. Tatsache ist aber auch, daß sowohl Wulff als auch Schröder dazu neigen und neigten, sich mit zweifelhaften, ja dubiosen Personen zu umgeben. So bekam der Herr von Schloß Bellevue grad mal so einen Halbmillionenkredit zu sehr günstigen Zinsen von der Ehefrau des Unternehmers, der ihn gern und häufig auf Wirtschaftsreisen begleitete. Als der Landtag aufmerkte, wurde das Privatdarlehen flugs mit Hilfe des in der Schweiz Lebenden in einen Bankkredit umgewandelt. Bei der Bank, mit dem der Unternehmer seine Geschäfte sonst tätigte. Da feierte Maschmeyer mit Gasgerd, seinem Freund....

Diese hohen Herren der Politik, die in ihren wohlfeilen Sonntagsreden - geschrieben von ausgekochten Meistern des Wortes - allzu gerne die moralischen Zeigefinger heben, halten sich sehr bedeckt, wenn es darum geht, den gleichen Maßstab an ihr Handeln zu legen. Sie brechen so gerne den Stab über Jedermann. Besonders über den Schwachen dieser Bananenrepublik. Sie fühlen sich besudelt, wenn denn einmal jemand am feinen Lack kratzt.

Auch der Bundespräsident ist nicht mehr als ein Angestellter des Staates. Also von uns.

Tritt ab, Christian!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Der Stolz der Uckermark zieht "knallhart" durch

Heute Abend treffen sich die EU-Staats- und Regierungschefs. Die Amateurökonomin und Ostmarkerfahrene Bundeskanzlerin zeigt sich "so hart und entschlossen wie nie zuvor". Der blasse ehemalige ZDF-Journalist und jetzige Pressesprecher läßt grüßen. Bei den Verhandlungen um die Schuldenkrise will die Kanzlerin die auch von Frankreich geforderten Änderungen der EU-Verträge um jeden Preis durchdrücken - mit ihnen sollen die Schuldensünder endlich zur Haushaltsdisziplin gezwungen werden. (Deutschland hat aktuell ein paar Billionen Staatsschulden, öffnet Lohndrückerei und Hatrz 4 Tür und Tor) ) Streit ist programmiert, weil vor allem kleinere EU-Länder ein "Diktat" der beiden größten Volks-wirtschaften nicht akzeptieren wollen; aber auch der britische Premierminister David Cameron hat harten Widerstand angekündigt.

Der lächerliche Pariser Mininapoleon und Uckermarks Perle als "Zuchtmeister Europas"? Joe Ackermann von der deutscheesten aller Banken hat jetzt erst mal daran zu knabbern, daß man ihm ein Päckchen Anstand und Moral schickte

Freitag, 2. Dezember 2011

Am deutschen Wesen....

In der "Tagesschau" etwa, diesem Nachrichtenritual von steinzeithafter Schwerfälligkeit, präsentieren sie seit Monaten jedes Statement von Angela Merkel wie ein Wunderwort und übernehmen dabei die Sprache der Macht, all diese Schirme und Hebel, Begriffe, die das Denken vernebeln, weil kein Mensch um diese scheinbar harmlosen Begriffe herumkommt und sieht, was eigentlich dahinter steht. Quelle: Spiegel.online

Dieser Kommentar zur aktuellen "Bewältigung der Eurokrise" spricht vielen aus dem Herzen. Eine Frau, die den größten Teil ihres Lebens in einem Staat verbracht hat, in den die Eltern Kasner freiwillig "rüber- machten", die nichts zur Öffnung der Mauer beitrug als den Tag in der Sauna schwitzend zu verbringen, erklärt Europa und den "faulen Süd- ländern, wie es geht". Pruuuuuuuuuuuuuuussst. Selten so gelacht. Aber wer als Regierungssprecher einen ehemaligen farblosen ZDF-- Menschen hat, der hat schon die durchtriebene Bauernschläue, das Volk auf den Roller zu nehmen. Auch wenn es das weder will, noch der Tante zustimmt.
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