Mittwoch, 23. Juli 2008

Spiegel? Ach geh mir fort

innere kämpfe
andreaffm, Mo, 21.Juli.2008, 17:21

Soll ich zum Kiosk gehen und den Spiegel kaufen, weil da was über Blogger drinsteht? Erstens regnet es, zweitens reg ich mich doch wieder nur auf, ich kenn mich doch und den Spiegel kenn ich auch.

Andererseits kann ich jetzt auch hier rumsitzen und stundenlang versuchen, den Impuls niederzuringen, zum Kiosk zu gehen, den Spiegel zu kaufen und mich drüber aufzuregen. Bevor ich das also stundenlang tu, gehe ich jetzt zum Kiosk, kaufe den Spiegel und reg mich drüber auf, dann ist das wenigstens erledigt und kostet mich vermutlich nicht mehr als eine Stunde Lebenszeit.

[Es hat mich ohnehin schon viel zu viel Kraft gekostet, nicht als Spiegeltitelbild-Gedenküberschrift mein kampf über diesen Eintrag zu schreiben.]


Aus dem Blog "gig.antville.org" Frankfurt zum Thema "Spiegel schreibt über Blogger". Ach was sollen wir uns noch über das sich selbst so intellektuell gebende Ergänzungsblatt zu BLÖD für "Gehobene" aufregen. Eine Zeitschrift, die ihre Identität an der Garderobe der Neoliberalen für ein Linsengericht des Kanzlerinwohlwollens abgegeben hat, hat jgliche Berechtigung verloren, überhaupt noch den Mund aufzumachen. Spiegel, das ist heute eine Schleimspur der SpringerBertelsmannMohn von Hamburg bis Berlin. Muß man nicht haben. Muß man einfach ignorieren.

Dienstag, 22. Juli 2008

Merkelsche Inkompetenz in Reinkultur

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat Kanzlerin Angela Merkel ihre sozial- und wirtschaftspolitische Inaktivität mit einer unhaltbaren Behauptung begründet. Nach ihrer Bemerkung über den Hartz IV-Regelsatz, der sämtliche Energiekosten enthalte, sind es nun die Leiharbeiter, denen Merkel einen Mindestlohn verwehrt, da es bei der Zeitarbeit angeblich keine Dumpinglöhne gibt. Während man allenfalls noch beim Koalitionspartner SPD verblüfft ist und darüber rätselt, ob die Frau, die hierzulande die Leitlinien der Politik bestimmen soll, nur einfach keine Ahnung von der sozialen Wirklichkeit hat oder ob sie bewusst die Unwahrheit sagt, wissen die betroffenen Hartz IV-BezieherInnen und jetzt auch die LeiharbeiterInnen längst, was Merkels Problem ist: Sie hat in diesen Dingen offensichtlich weder Ahnung, noch geht es ihr um die Wahrheit. Sie schert sich einfach nicht um die Parias des Hartz IV-Kastenwesens.

Aus: "Di Linkszeitung". 22.07.2008.

Da gibt es nur eines: Weg mit der völlig unkompetenten menschenverachtenden Templiner Datschenbesitzerin.

Messias an der Siegessäule

Tut mir leid. Ich kann den Hype um den US-Präsidentschaftskandidaten mit der kleinen Erfahrung nicht nachvollziehen. Aber sie werden ihm zu Füßen liegen, aufjubeln, wenn er sich zum "Bärlina" erklärt und hoffen, das er die Welt heilt. Leider kann er das nicht ansatzweise sondern ist tief im Amerikanischen verwurzelt.

Montag, 21. Juli 2008

Das Gerühre der Bertelsmänner

denkwerk optimiert die internetgestützte Software zur
"Selbstevaluation in Schulen" (SEIS) der Bertelsmann Stiftung. Die auf interaktive Kommunikation spezialisierte Agentur hat das leistungsfähige Umfrage-Tool um neue Funktionen erweitert, mit der sich Schulen evaluieren und zu einer Selbsteinschätzung ihrer Qualität gelangen können. Im ersten Schritt registrieren sich Schulen
im Internet und richten eine SEIS Umfrage ein. Anschließend legen sie fest, ob die Befragungsgruppen der Schule - zum Beispiel Schüler, Lehrer, Eltern und sonstige Mitarbeiter - mit Online- oder Papierfragebögen an der Umfrage teilnehmen. Nach dem Ausfüllen der Fragebögen werden diese vollautomatisch ausgewertet und im
schuleigenen Evaluationsbericht dargestellt.

Die neue SEIS Version vereinfacht die Handhabung des Berichts: Sie erkennt Schlüsselergebnisse automatisch und hebt Kernaussagen mit Markierungen hervor. Zudem kann der SEIS Bericht als Ganzes oder in Teilen heruntergeladen werden. Das Design, die technische Umsetzung samt Applikationslogik sowie die Nutzerführung der SEIS Software verantwortet denkwerk. Wie erfolgreich die Weiterentwicklung umgesetzt wurde, zeigt die Nominierung der SEIS Software für den Deutschen Multimedia Award 2008 (DMMA). Die dazugehörige Online-Plattform das-macht-schule.de wurde ebenfalls von den Kölnern
realisiert.


Was für ein gequirlter Mist. Und wieder rührt die neoliberale Mischpoke aus dem Kaff Gütersloh mit in den Töpfen, damit der Umbau der Gesellschaft nach ihrem Gusto noch schneller voranschreitet. Wer gibt einer Familie Mohn eigentlich das Recht, über Deutschland zu bestimmen?

Sonntag, 20. Juli 2008

Oh bama

Jetzt am Donnerstag kommt der Heilsbringer also nach Deutschland. In Berlin an der Siegessäule wird er predigen. Change. Change. Change. Gläubige werden an seinen Lippen hängen. Wie immer, wenn Charismaten sich in Rage reden. Geleistet hat der junge Senator allerdings bis heute so gut wie nichts.

Samstag, 19. Juli 2008

Pack schlägt sich. Pack verträgt sich.

Im PHOENIX-Interview nach seiner Parteitagsrede äußerte sich der bayerische Ministerpräsident Beckstein zum gestrigen Parteitagsauftritt von Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin habe "eine starke, bürgernahe Rede gehalten, die uns sehr gut gefallen hat", sagte Beckstein. Gleichzeitig wies der Ministerpräsident auf die
verbliebenen Differenzen hin: "In einem Punkt hat sie uns nicht nachgegeben: der Pendlerpauschale. Aber in anderen wichtigen Punkten war sie auf unserer Seite." Deutliche Signale für eine Veränderung der jetzigen Pendlerpauschale sieht der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, bei der Schwesterpartei CDU. Er könne "voller Befriedigung feststellen, dass wir aus dem CDU-Teil der Fraktion ein Riesenmaß an Zustimmung haben, aber auch aus allen Landesverbänden der CDU." Deshalb sei er sich sicher, dass sich die Auffassung der CSU "über kurz oder lang" durchsetzen werde, sagte Ramsauer im PHOENIX-Interview


Bürgernah? Klar, diese Mischpoke legt das anders aus. Ganz anders.

Freitag, 18. Juli 2008

Die Datscheuse reißt die Klappe auf

Klatsche für die Sozialdemokraten: Kanzlerin Merkel hat der SPD beim Parteitag der CSU in Nürnberg Zerrissenheit und Orientierungslosigkeit vorgeworfen. Beim Thema Pendlerpauschale beließ sie es bei einem Nebensatz - und blieb auf Kurs.

Die taube Ostnuß reißt den Mund auf. Ausgerechnet. Was hat sie in ihrer Regierungszeit außer Spesen und Flugkilometern geleistet? Nichts. Der Realitätsverlust muß schon extrem sein.

Becki schwafelt

Tolle Noten für die Kanzlerin, aber nur mäßige für die Partei: Um das zu ändern, müsse die Union ihr wertkonservatives Profil schärfen, fordert Bayerns Ministerpräsident Beckstein. Auch die SPD bekam vor dem CSU-Parteitag ihr Fett weg. Sie sei für das schlechte Erscheinungsbild der Großen Koalition verantwortlich.

Ach Becki, wer soll Dir Dein Geschwafel denn noch abnehmen?

Mittwoch, 16. Juli 2008

Welch mein ung über die Datscheusenpolitik

Die Deutschen sehen die Konjunktur so pessimistisch wie lange nicht mehr. Auf die Frage, wie sich ihrer Meinung nach die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland
entwickeln werden, erklärten in einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sowie den Fernsehsender RTL fast zwei Drittel der Bürger (63 Prozent), dass es bergab gehen wird. Es ist der schlechteste Wert, den das Forsa-Institut seit 1997 gemessen hat. Noch Anfang des Jahres hatten nur 40 Prozent der Bürger an eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage geglaubt. Nur noch 14 Prozent der Deutschen sind derzeit optimistisch und glauben, dass es
künftig bergauf gehen wird.

Forsa-Chef Manfred Güllner warnte in einem Gespräch mit stern.de vor Auswirkungen der pessimistischen Stimmung auf die Konjunktur. Schon jetzt würden die Menschen sparen. "Nun schauen sie noch genauer auf jeden Cent. Das wird sicherlich die Talfahrt verstärken", sagte er gegenüber stern.de, dem Online-Magazin der Hamburger Zeitschrift. Die Politik, so Güllner, müsse in dieser Situation Orientierung geben. Die Menschen wüssten, dass die Preise nicht diktiert werden können. Aber sie vermissten die Orientierung durch die Politik.


Tja, nichts mehr von bestellten Forsa "Glanzwerten" für die Templiner Datschenbesitzerin. Ihre bürgerfeindliche Politik ist endgültig auf der Talsohle angekommen. 3 Jahre wurschteln mit einem Team aus Dilettanten. Ausbaden müssen es aber die Normalbürger. Selbst der letzte hat kapiert, das das Pfarrerstöchterlein es nicht kann.

Dienstag, 15. Juli 2008

Franz das Asshole

Die Saison hat noch nicht begonnen, schon sorgt sich Franz Beckenbauer um die Qualität der Mannschaft. So lästert der Bayern-Präsident im "Welt"-Interview über die Nationalspieler Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger: "Es kann nicht sein, dass sie seit fünf Jahren nicht mit dem linken Fuß flanken können."

Gerade das brauche die Mannschaft um erfolgreich zu sein. Trotz aller Verbesserungsmöglichkeiten sind die beiden nach den Worten des Kaisers "zwei positive Erscheinungen und Leistungsträger".


Der Schwachkopf lernt es nicht mehr. was soll das Drein- geschlage in den Medien auf die eigenn leute. Ist und bleibt eine Kanaille. Man fragt sich, warum so ein Charakterkrüppel "beliebt" sein soll.
logo

Der Meckerpott spricht

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Steinbrück und SPD ?
Es ist erschütternd, langweilig und irgendwie zum kotzen....
MECKERPOTT - 19. Jun, 10:51
Unerwünschter Schwätzer
Barack Obama besucht (überfällt) die Bundesrepublik....
MECKERPOTT - 18. Jun, 09:28
Elite?
Die Zeilenschinder von SpringerBertelsmannBurda - sie...
MECKERPOTT - 15. Jun, 13:46
Die Ergriffene Fröhliche
Die Dame aus Ostdeutschland mit der dunklen Vergangenheit...
MECKERPOTT - 5. Jun, 09:29
Sila und Ilkay :-(((
Da braucht man ganz starke Nerven. Sila schwärmt von...
MECKERPOTT - 2. Jun, 09:04

Suche

 

Status

Online seit 6709 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:09

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren