Montag, 4. August 2008

Tamtam um einen Arroganzler

Hoffentlich kriechen sie dem ehemaligen Superminister, Hartz4-Mitschaffer und Oberaroganzler der SPD nicht noch in den Hintern anstatt ihm einen Tritt zu geben. Die Datscheuse könnte so einen lupenreinen Lobbyisten und Anhänger der neoliberalen Unionsdoktrin wunderbar gebrauchen.

Samstag, 2. August 2008

Walter, die Unke, ruft

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, rechnet wegen des bevorstehenden Wirtschaftsabschwungs mit einem Stellenabbau bei deutschen Unternehmen. "Der Abschwung wird länger dauern und stärker ausfallen als die Firmen bislang vermutet haben", sagte Walter dem Tagesspiegel am Sonntag. "Auf dem Arbeitsmarkt wird es während des gesamten Jahres 2009 schlechte Nachrichten geben." Vor allem die Aussichten der deutschen Export- wirtschaft beurteilte Walter skeptisch. Die hohe Nachfrage aus Schwellenländern werde die Nachfrage - ausfälle aus den USA, Japan und dem Euro-Raum nicht kompensieren können."Die Vorstellung, wir könnten munter weiter wachsen mit den paar Ländern, die noch ticken, ist ange- sichts der vielen Länder, die nicht mehr ticken, un- realistisch", sagte Walter. "Wir hatten lange Jahre zwei- stellige Wachstumsraten beim Export, jetzt gehen wir in Richtung null."

Das sagt einer, von einer Bank, die selbst mitgezockt hat. Von einer Bank, die den Rachen nicht voll kriegen kann. Von einer Bank, deren krimineller Schweizer Chef mit "zweistelligen Wachstumsraten" protzte. Jetzt, wo sie alles verzockt haben, ziehen sie alle mit in den selbst geschaffenen Sumpf. Stellt sie alle an den Pranger, die Gauner in Nadelstreifen.

Kriegstreiber habens eilig

Israels Vize-Regierungschef Schaul Mofas hat vor weiteren Fortschritten des Irans bei seinem Atomprogramm gewarnt. Iran stehe vor einem "großen Durchbruch" in seinem Streben nach einer Atombombe, sagte Mofas am Freitag in Washington.

Aha. Die Kriegstreiber haben es jetzt eilig. Brauchen sie aber nicht. Der nächste US-Präsident wird auch nichts gegen ein schönes Bombenfeuerwerk haben. Notfalls legt man die "Beweise" vor, die man schon in Sachen Irak vorgelegt hat. Diemal können die Deutschen richtig schön mitmischen.

Der Hehler-Staat

Neuer Coup im Steuerskandal um Schwarzgeldkonten in Liechtenstein: Dem Landgericht Rostock wurden Belege für rund 1600 bisher unbekannte Konten mutmaßlicher deutscher Steuersünder vorgelegt. Sollten die Daten sich als echt erweisen, müssten Hunderte Steuersünder zittern.

Für die Justiz dürfte es ein Festtag gewesen sein: Die Hamburger Anwältin Leonore Gottschalk-Solger hat dem Rostocker Landgericht nach SPIEGEL-Informationen überraschend rund 1600 Kontodaten der Liechten- steinischen Landesbank (LLB) vorgelegt. Die Juristin vertritt gemeinsam mit Astrid Denecke Michael Freitag, der die LLB erpresst haben soll und deshalb derzeit mit drei weiteren Angeklagten vor Gericht steht. Freitag bestreitet die Vorwürfe.


...schreibt heute Deutschlands zum Käseblättchen Nummer eins verkommener "Spiegel" auf seiner Online-Seite. Gründer Rudolf Augstein dreht Pirouetten im Grab.

Ein Coup? Nein. Eine ausgemachte Sauerei. Hier machen sich Anwälte zu Handlangern von Verbrechern und der gierige Staat, vertreten durch ungare Politiker und ihre beamteteten Handlanger , mischt fröhlich mit. Was für ein versauter Staat. Scheint aber die Zeilenschindende Journaille beim Spiegel nicht mitzukriegen....

Freitag, 1. August 2008

Unqualifizierte Haderthauer

Die Zusammenkunft in Schwans Haus in Berlin-Nikolassee, das am Donnerstag stattfand, löste in der CSU harsche Reaktionen aus. Deren Generalsekretärin Christine Haderthauer sagte SPIEGEL ONLINE: "Jetzt zeigt Schwan ihr wahres Gesicht. Ihre Beteuerungen, nicht mit den Linken zu kooperieren, sind völlig unglaubwürdig." Die SPD-Kandidatin verkaufe "die Leute für dumm". Schwan sei jedes Mittel recht, um ins Schloss Bellevue einzuziehen. Es werde nicht bei einer rot-roten Koalition bei der Präsidentenwahl in der Bundesversammlung (mehr auf SPIEGEL WISSEN...) im Mai 2009 bleiben, sagt die CSU-Politikerin - das sei nur ein Vorgeschmack für die Zeit nach Bundestagswahl im Herbst 2009. "Wer den obersten Hüter der Verfassung von Verfassungsfeinden wählen lässt, schreckt davor auch bei der Kanzlerwahl nicht zurück", sagte die CSU-General- sekretärin.

Der Haderthauer-Vorgänger Söder war ja schon eine taube Nuß, aber die jetzige Generalsekretärin toppt das bei weitem.

Donnerstag, 31. Juli 2008

Po falla gibt ungefragt seinen Senf dazu

CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla hat angesichts des
Ausschlusses des früheren Bundeswirtschaftsministers Wolfgang Clement aus der SPD die Solidarität der Parteispitze und früherer Weggefährten Clements angemahnt. "Wenn schon die Bundes-SPD dazu nichts sagt, wo bleiben die Stimmen der Weggefährten Clements,
insbesondere die der Architekten der Agenda 2010?", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger online" (Freitag-Ausgabe). "Was sagen eigentlich die stellvertretenden Parteivorsitzenden Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück zum Ausschluss von Wolfgang Clement?
Wo ist ihre Solidarität?" Den Ausschluss kritisierte Pofalla scharf: "Es wird gnadenlos alles aussortiert, was mit den Reformen der Agenda 2010 zu tun hat, nicht nur programmatisch, sondern auch personell.


Sogar vor einem ehemaligen stellvertretenden Parteivor - sitzenden und NRW-Minister -präsidenten wird nicht halt gemacht. Frau Ypsilanti lässt man gewähren, Herrn Clement schließt man aus. Das ist ein parteipolitischer Tiefpunkt für die SPD."

Po falla kann mal wieder den Rand nicht halten und tut so, als ob es in seinem beschissenen Laden noch niemals Partei - ausschlüsse gegeben hätte. Welch unsäglich dummer Mensch.

Dienstag, 29. Juli 2008

Siemens-Heini von P. soll zahlen

Siemens verlangt von elf ehemaligen Zentralvorständen im Zuge der Korruptions- und AUB-Affären Schadenersatz. Einen entsprechenden Beschluss habe der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Dienstag gefasst, wie der Technologiekonzern in München mitteilte.

Huch. Darunter sind auch Heini von Pierer, ehemaliger Starwirtschaftsberater der Datscheuse und der schlaue Kleinfeld, der die Handysparte mit PengKuh kaputtmachte. Am besten: Hartz IV und sofortige Pfändungsbeschlüsse gegen das Kroppzeugs. Vielleicht kann man so dieser Mischpoke beikommen.

Thilo, wer bezahlt Dich?

Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) rät Menschen, die unter den hohen Energiekosten leiden, ihren
Energieverbrauch einzuschränken und die Zimmer-Temperatur zu drosseln. "Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können",
sagte Sarrazin der heute in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" . Sarrazin schaltete sich damit in die Debatte um steigende Energiepreise und Hilfsmaßnahmen des Staats für Bedürftige ein. Gewerkschaften, Linkspartei und Sozialverbände fordern Sozialtarife für Arme. Das lehnt der SPD-Politiker ab. "Empfängern von Arbeitslosengeld II werden die Heizkosten erstattet. Darüber hinaus sehe ich keinen Handlungsbedarf." Sarrazin erinnerte an seine
eigene Jugendzeit. "Bei uns waren es zuhause immer 16 Grad. Am Morgen hat mein Vater die Koksheizung befeuert und sie erst am Abend, wenn er von der Arbeit zurückkam, wieder angemacht. Das hielt dann immer gerade für 16 Grad. Ich habe es überlebt."


KLar. Mit erheblichem Dachschaden und einem Zynismus, der seinesgleichen sucht. Der Mann vergißt ständig, daß er von Steuergeldern lebt.

Montag, 28. Juli 2008

Hochstirn labert wieder

Mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm will Wirtschaftsminister Glos den drohenden Abschwung bekämpfen. Nach Kanzlerin Merkel lehnt jetzt auch Finanzminister Steinbrück das Vorhaben ab: Damit würden nur staatliche Gelder vernichtet.

Nur zur Erinnerung: Die unsympathisch-arrogante Hochstirn hat grad Milliarden in staatlich kontrolierten Banken versenkt, weil seine Hohlpfeifen unter seiner Führung lieber Hütchen gespielt haben. Einem neoliberalen Seeheimer Rechtsaußen kann man ohnehin nichts glauben.

Verbraucher völlig verunsichert

Neue Höchstwerte bei den Energiepreisen, stärker werdende Rezessionsängste sowie das Wiederaufflammen der Finanz - marktkrise haben die Konsumstimmung in Deutschland auf den tiefsten Stand seit Juni 2003 gedrückt. Höchstwerte bei der Inflation ließen die Verbraucher zunehmend um ihre Kaufkraft fürchten, heißt es in der in Nürnberg ver - öffentlichten Studie des Marktforschungsinstituts GfK. Das GfK-Konsumklima prognostiziere für August 2,1 Punkte nach revidiert 3,6 Punkten im Juli. Ökonomen hatten nur mit einem leichten Rückgang auf 3,5 Punkte gerechnet.

... dazu hat diese Bundesregierung in ihrer ganzen grandiosen Einfältigkeit noch ein gerüttelt Maß hinzugetan.

Samstag, 26. Juli 2008

Bayreuth, Grofatz und die Datscheuse

Bayreuth. Es ist 15.45 Uhr, die Sonne strahlt bei 28 Grad. „Frau Merkel, Frau Merkel!“, rufen Hunderte Fans und strecken Bundeskanzlerin Angela Merkel (54) ihre Hände entgegen. Sie winkt, lächelt neben ihrem Mann Professor Joachim Sauer (59). Dann sagt sie zufrieden: „Es ist schön, in Bayern zu sein.“

Blau-weiße Glücksseligkeit bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele.

Die Kanzlerin kam im blau-changierenden Kleid. Sie hat Urlaub, sie ist glücklich, sie strahlt. Zur Eröffnung wurde „Parsifal“ von Richard Wagner gegeben (Karten bis 200 Euro, Wartezeit bis zu 10 Jahre).
Aus BLÖD vom 26.07.

Bayreuth? Jenes Wagnerdedudel mit Schan und urteutschen Anwandlungen? Bayreuth und Hitler, diese Beziehung ist aus den Annalen der (Musik-)Geschichte nicht wegzudenken. Der engen Verbindung der Bayreuther Festspielen zu Adolf Hitler hat die österreichische Hitler- und Habsburg-Biographin Brigitte Hamann jetzt ihr neuestes Buch gewidmet. Sie zeigt auf, dass sich Abhängigkeiten der Festspiele zu Zeiten des National - sozialismus auf persönlicher, politischer und finanzieller Ebene fanden - in die vor allem die Wagnerschwiegertochter und damalige Festspielleiterin Winifred Wagner verstrickt war.

Schön, wie sich Geschichte doch wiederholt.... BLÖD hätte damals auch gejubelt. Ganz sicher.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Ist ER da drin?

Dann zeigt Merkel Obama ihr Büro, tritt mit ihm auf den Balkon mit weitem Blick auf das Regierungsviertel. Unten vor dem Zaun kreischen die Menschen: "Da ist er!" Obama winkt, die Fans winken. Zwei junge Amerikaner tragen blaue T-Shirts mit dem Kampagnenlogo. Freiwillige aus dem Obama-Team seien sie, sagen die beiden. Eine Touristengruppe aus der Heimat spricht sie an: "Ist er da drin?" - "Ja, er ist gerade drin?"- "Konnte man ihn sehen?" - "Ja, und er hat allen gewunken!", ruft die Helferin jetzt ganz aufgeregt, ihre Stimme überschlägt sich fast: "Oh nein, habt ihr das etwa verpasst?"

Aus der "Verkündigung des Heils zu Berlin, anno 24. Juli 2008" im Bundeskanzleramt auf Spiegel online. Szene: Die Bekloppten haben sich versammelt und bekreischen das noch nicht stattgefundene Wunder.

Die EU-Gauner bedienen sich wieder

U-Abgeordnete dürfen nun doch bis 2014 weiter ihre Ehefrauen und Ehemänner, Beziehungspartner, Kinder und enge Verwandte mit lukrativen Assistentenverträgen des EU-Parlaments versorgen. Dafür dürfen sie ihnen monatlich bis zu 15 496 Euro überweisen. Das jährliche Gesamtbudget für Assistenten beträgt 140 Millionen Euro.

Das Verbot, die ganze Familie einzustellen, war erst im Mai 2008 mit sehr großer Mehrheit beschlossen worden und sollte bereits ab 2009 gelten. Damals stand Präsident Pöttering schwer unter Druck. Ursache war eine interne Finanzprüfung bei 167 EU-Abgeordneten. Als die Parlamentarier im Mai die Ergebnisse dieser Prüfung einsehen durften, war vielen der Kragen geplatzt: Vielleicht müssten "einige EU-Abgeordnete namentlich genannt werden, wie sie das Parlament betrügen, und ins Gefängnis geschickt werden, damit ein akzeptablerer Ansatz gewählt wird", regte sich der Brite Chris Davis (Liberale) auf. Viele Politiker nutzten offenbar ihre Kinder und Ehepartner, um große Summen auf eigene Konten umzuleiten. Oft wurden entsprechende Assistenten-Leistungen nicht ersichtlich.

Und solcher Mischpoke sollen wir per Datscheuseer Meinung per Lissabon-Vertrag noch mehr Macht geben? Man sollte sie alle entlassen und das nutzlose EU-Parlament dicht machen. Dann müssen die ganzen Elmar Broks, Koch-Dingbums usw. mal richtig arbeiten.

Schnelle Brüter

Was sind das doch für schnelle Brüter, tolle Mütter und nach Zwillingsgeburten schlagartig wieder schlanke Schönheiten. Toll. BLÖD kriegt sich gar nicht mehr ein, seitenlang über Angela JoliePitt zu schreiben (wobei man sich fragen muß, worin denn nun eigentlich der wirkliche Verdienst der schnellen Brüterin liegt) und Kleidi Hum, die so zackige, dynamische, tolle ("Tu Glas, das macht das Leben schöner. Zackzack"). Dicklippe Jolie kriegt für Bilder ihrer Kröten grad mal 7 Mio Euro und Kleidi Hum die Zusage, uns weiter mit dem Supermodel-Mist quälen zu könen. Derweil sucht Mann Seal Reißaus und Trost bei netten Damen.

Bekloppte Welt. Aber worüber sollten sonst die bekloppten Zeilenschinder von BLÖD und BUNTE auch ihre erbärmlichen Hofberichte schreiben?
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