Noch am 12. August 2008, als die Subprime-Krise schon fast ein Jahr lang wütete, schreiben die KMPG-Prüfer in einem Zwischenbericht: „Selbst bei einem Worst-Case-Szenario ist sichergestellt, dass die HRE-Gruppe und ihre Tochterunte-nehmen jederzeit uneingeschränkt zahlungsfähig sind.“ Bislang ist die Verantwortung der Wirtschaftsprüfer an der Finanzkrise kein Thema. Doch wie lange geht der Kelch noch an ihnen vorüber? In den USA hat der Konkursverwalter von New Century Financial, einem zusammengebrochenen Immobilienfinanzierer, kürzlich eine Milliarden Dollar teure Klage gegen den Abschlussprüfer erhoben. Der Name: KPMG.
Quelle: wiwo
Den Tag möchte ich erleben, wenn eine Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft oder eine Ratingagentur hier in Deutschland von Staatsanwälten belangt und angeklagt würde. Den werden wir wohl angesichts der mafiosen Verflechtungen und Durchsippungen der selbst ernannten "Eliten" nicht erleben. Gradwe diese unselige KPMG steckt doch in unzähligen undurchsichtigen Abläufen. Ebenso die Privatbank Sal. Oppenheim.
MECKERPOTT - 12. Jun, 14:42
Nach einem Trinkgelage mit Jugendlichen ist in Landshut ein elfjähriger Junge mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Polizisten hatten das Kind bewusstlos in einer Bahnunterführung entdeckt.
Ein Anwohner berichtete den Beamten, dass der Junge von den älteren Jugendlichen mit Schnaps regelrecht abgefüllt worden sein. Als die von dem Zeugen alarmierte Streife eintraf, waren die anderen Teenager allerdings bereits verschwunden.
Und das ist genau im Sinne der Bertelsmann-Stiftung. Was man da alles draufsetzen kann.....
MECKERPOTT - 9. Jun, 17:04
"Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Los Angeles präsentierte Heidi K. stolz ihren Babybauch".
Ob es nur eine Sekunde lang die Millionen dank der Hütchenspielereien einiger Wallstreetgauner verarmten und in Zelte verfrachteten Amerikaner interessiert, ob diese Ikone des Prekariats einen weiteren Balg bekommt? Was will uns das blonde Doofchen damit sagen? "Bumst, was das Zeug hält? Setzt ein Kind nach dem anderen in diese supertolle Welt?" Oder ist es einfach nur ihrem beschränkten Dauergrinsenden Horizont geschuldet?
Auf
Duckhome fanden wir einen Text, den der Allgemeinmediziner Jan Erik Döllein geschrieben hat und der das ganze momentane Drama ziemlich gut zusammenfasst:
Nun, ich glaube, es wird uns allen in Zukunft nicht erspart bleiben, wieder mehr zu lesen, wenn wir verstehen wollen, was in Deutschland, in Europa und in der Welt derzeit passiert und auch dieser Aufsatz ist wieder lang. Für die Querleser trotzdem eine kurze Zusammenfassung:
1. Die Grundstruktur unseres Landes wurde und wird komplett verändert. An die Stelle einer sozialen Marktwirtschaft tritt die Politik des Sozialdarwinismus, der die Schwachen noch schwächer und die Starken noch stärker machen soll.
2. Die im Grundgesetz verankerte parlamentarische Demokratie bleibt wie eine Fassade davor stehen und dient allein dazu, den Strukturwandel unseres Landes zu überwachen und Verstöße zu verfolgen. Dem einzelnen Bürger dient sie immer weniger.
3. Die selbsternannten Eliten unseres Landes bestimmen diese Veränderung über mächtigen Lobbyismus, der in allen Bundesministerien zuhause ist, der die wenigen politischen Entscheidungsträger konsequent führt oder bei Zuwiderhandlung zerstört. Viele Lobbyisten arbeiten direkt als „Leihbeamte“ in allen Ministerien und stellen die Weichen für ihre Arbeitgeber.
4. Das Ziel ist die komplette Vermarktung des Bürgers sowie dessen Kontrolle in allen Lebensphasen und die Umwandlung zu einem gefügigen Angestellten der Firma Deutschland.
5. Soziale Wärme, Solidarität und Gerechtigkeit werden als Hemmnis dieser Entwicklung verstanden und sollen zerstört werden.
6. Diese Politik betrifft nicht nur Deutschland, auch wenn wir es wieder am perfektesten veranstalten, sondern die ganze Welt und sie drückt aus, was wirklich unter dem Begriff der „Globalisierung“ zu verstehen ist.
Die charakterlosen bigotten Mohns, Springers, Schickedanz und wie diese Typen alle heißen, scheinen zunächst gesiegt zu haben. Aber das Pendel wird zurückschlagen. Ihnen mitten in die dummen Schnauzen. Leider hat eine pervertierte Sozialdemokratie unter einem kleinen Gummistiefelrüpel, der seine Herkunft vergaß und mit dem Kriminellen Hartz gemeinsame Sache machte, das alles entscheidend beschleunigt. Warumm die Wähler allerdings derart beknackt sind und auch noch einer CDU/CSU und einer FDP, die noch viel mehr für die Perversitäten des Neoliberalismus stehn, ihre Stimme geben, ist unbegreiflich.
MECKERPOTT - 9. Jun, 16:04
08. Juni 2009, 07:49 Uhr "Staatshilfen" von blinker.
Die Krise hat vielen Unternehmen gezeigt, dass man die Gunst der Stunde nutzen kann, um an das Geld der Steuerzahler zu kommen. Früher hat man sich das Geld normal bei der Bank gepumpt heute wird mit Erpressungsversuchen und Nötigung bezüglich der Arbeitsplätze gedroht. Deutschland ändert sein Gesicht, früher war der Sozialstaat für den Bürger da, heute vermehrt für schlecht wirtschaftende Betriebe und Banken. Deutschlland ändert sein Gesicht vom "Versorgungsstaat" zum Subventionsstaat.
Solche und ähnliche Kommentare zur grandiosen Verschleuderung von Steuermilliarden an kriminelle Banken. Unternehmen und Gaunertrupps finden sich zu Tausenden im Web. Bleibt die Frage, warum diese Leute nicht bei den gestrigen Wahlen ihre Chance ergriffen und CDU/CSU/FDP abgestraft haben. Ein Staat, der seine Bürger quasi über die Köpfe hinweg erpresst und Geld nach Gutdünken und im Geheimen (Bankenrettungsfonds) verschleudert, ist ein Erpresser. Aber was soll man erwarten, wenn ein deutscher Finanzminister mit Steuergeldern Kriminellen Daten-CD´s abkauft und selbst zum Hehler wird?
MECKERPOTT - 8. Jun, 12:38
Ganz einfach: dicker Strich links und rechts über das lange Papier. Fertig. Keine Chance für Idioten namens Silvana, Elmar und Co. Europa ja. EU nach Merkelmuster: Nein.
MECKERPOTT - 6. Jun, 22:42
Außenpolitiker von SPD und FDP machen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für das knappe Besuchsprogramm des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Deutschland verantwortlich. "Das Verhältnis von Frau Merkel zu Obama ist verbesserungsfähig", sagte Rolf Mützenich (SPD) dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (heutige Ausgabe). "Ihre Nähe zu George W. Bush ist von den Demokraten und von Obama beobachtet worden. Dasselbe gilt für ihre Haltung zu einer Rede Obamas vor dem Brandenburger Tor im Sommer 2008. Ich glaube, dass die sich das merken. Da gibt es den einen oder anderen Vorbehalt. Die Obama-Administration glaubt, in Frankreich einen stärkeren Partner zu haben." Der FDP-Außenpolitiker Werner Hoyer (FDP) sprach von einer Enttäuschung in Washington über die Rolle Deutschlands nach der Wahl der neuen Regierung. "Man hat hier nicht erkannt, wie tief der Veränderungsprozess der amerikanischen Politik ist, sagte Hoyer der Zeitung. Deshalb habe Obama die Chance nicht genutzt, mit der Kanzlerin intensive Kontakte aufzubauen. Der Präsident sehe
"gar keine Veranlassung, sich in Berlin in politische Gespräche zu begeben", monierte Hoyer.
Offensichtlich hat Mr. Obama die Bilder von einem Karnevalsumzug gesehen, wo Dr. Murkel eben jenem US-Schwerverbrecher tief im Arsch steckte. Da mag man dann gar nicht nah ran gehen an die ach so mächtige Knopfleiste. Ausserdem muß man die Zäpfchen Po falla und Kauder auch noch umgehen.
MECKERPOTT - 4. Jun, 09:05
Die Gefahr terroristischer Anschläge radikaler Islamisten auf Deutsche wird nach BND-Einschätzung vor der Bundestagswahl wachsen. Darauf hat der Präsident des Bundesnachrichten-dienstes (BND), Ernst Uhrlau, im Interview mit dem «Handels-blatt» (Dienstagausgabe) hingewiesen. «Al-Qaida, aber auch Taliban haben immer sehr sorgfältig darauf geachtet, Einfluss auf nationale Entscheidungsprozesse zu nehmen», sagte Uhrlau. «In zwei Videobotschaften gab es bereits den Verweis auf die Wahlen im Herbst.» Die Taliban und Al-Qaida wollten Deutschland als Teil der «Kreuzritter» in Afghanistan angreifen, das sei ihre Kernbotschaft.
Schreibt "News adhoc". Was sind das bloß für hanebüchene Aussagen. Vor allem, wenn man weiterliest:
Uhrlau warnte zudem davor, dass die Terroristen «Nutz-
nießer» der Weltwirtschaftskrise sein könnten. In den Ländern mit muslimischer Mehrheit oder Minderheit stärke die Krise die Gesellschafts- und Wirtschaftssystem-vorstellungen islamistischer Organisationen. «Diese sehen die Krise als Beleg, dass die angebliche Überlegenheit des westlichen Systems mittlerweile hinfällig ist. Damit könnte die Rekrutierung für militante oder Dschihad-Organisationen gefördert werden.» Zudem wachse die Gefahr, dass eine anhaltende Wirtschaftskrise immer mehr Staaten unregierbar mache und dadurch der Druck auf internationale Interventionen steige.
Die Wahlen kommen näher. Damuß man doch noch was reißen könne. So ein bißchen "Sauerland-Zinnober" mit "Fakten", die einem die Fußnägel aufrollen. Die Deutschen sind aber auch zu blöd, die wahnsinnige Bedrohung durch "den" Terrorismus zu begreifen. Stimmt. Die Bedrohung kommt wohl eher aus Berlin-Mitte. Von der Stümper-regierung mit dem Überwachungs - und Bespitzelungs- wahn. Wir sollten den Spieß mal umdrehen. Lassen wir uns doch mal adhoc das tolle Papier geben, was mit GM "ausgehandelt" wurde. Oder die geheimen Unterlagen über die angebliche "Systemimmanenz" der Münchner Pleitebank HRE. .
MECKERPOTT - 2. Jun, 11:10
Ohoh, da wird Stefanie von und weg daneben hin und her Guttenzwerg aber daheim barmen und ihrem neoliberalen Yuppie-Gelhaar die Gunst ein wenig kürzen:
Es war eine heikle Nacht für Karl-Theodor zu Guttenberg. Der Bundeswirtschaftsminister hat seine erste große politische Schlacht verloren - bis zuletzt wollte er beim Opel-Gipfel im Kanzleramt den Autobauer lieber in die kontrollierte Insolvenz gehen lassen, als sich der Magna-Lösung anzuschließen. Er argumentierte in der Spitzenrunde hart, scheiterte, und seit der Nacht halten sich deshalb Gerüchte, es habe ein möglicher Rücktritt des CSU-Politikers im Raum gestanden.
Ja Bub, warum hast Du denn nicht rückgetreten? Hat Dein Deo versagt, haben Deine PR-Einflüsterer Texte verwechselt? Stimmt Seehofers Masterplan nicht mehr? Haben die Atlantiker mit dem US-geschwängerten Denken das Vertrauen entzogen? Hat Busenfreund Roland Berger im Aufsichtsrat der pleiten Fiat nicht richtig taktiert? Der Plan war doch sicher, Opel pleite gehen und dann den Engel aus Turin im Kaschmirpullover billig filettieren lassen. Sowas aber auch. Hätte nichts, aber auch absolut nichts gegen Deinen Rücktritt gehabt. Eine Laberfresse weniger in Berlin.
MECKERPOTT - 30. Mai, 16:12
"Die Einigung nach mehr als sechsstündigen Verhandlungen beinhaltet laut Bundesregierung weder schriftliche Festlegungen zur Sicherung der deutschen Standorte noch Beschränkungen des Stellenabbaus. Das wurde mit EU-rechtlichen Bestimmungen begründet. Magna habe stets von einem Abbau von etwa 2600 oder zehn Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland gesprochen, aber erklärt, dass die vier Standorte erhalten blieben, hieß es. Daran habe sich auch in der Nacht nichts geändert. An den übrigen europäischen Standorten wolle Magna insgesamt etwa 7500 bis 8500 Arbeitsplätze streichen."
Boooähhhhhh. Superleistung. Und dann das kurze Telefonat der Kanzlerdarstellerin mit Obama. "Dann war alles klar. Angela Merkel rettet Opel". Für wie bescheuert hält die drittklassige schreibschmierende Journalistenmischpoke aus dem Lager BertelsmannMohnSpringer eigentlich seine Leser? Paßt zu der Superumfrage in Europa (Ausgerechnet vor der Europawahl), wonach die Europäer "Angie Superstar" vergöttern. Was man mit gekauften Umfragen alles machen kann...... Die Verblödung des Volkes a la DDR-Agitprop macht ganz große Fortschritte. Damals kämpfte Angela "IM Erika" Merkel allerdings noch gegen den Klassenfeind auf der anderern Seite der schützenden Mauer.
MECKERPOTT - 30. Mai, 14:13
"Mögen die Schwachstellen der Stopp-Schilder gegen Kinderpornographie noch so groß sein, mögen die Selbst-heilungskräfte des Internets noch so ausgeprägt sein – es ist nicht zu bestreiten, dass immer häufiger im Internet zu sehen ist, wie Säuglinge und Kinder vergewaltigt werden. [...] Deren Netzideologie hält viel von Freizügigkeit, aber wenig von Verantwortung."
- Frankfurter Allgemeine, Jasper von Altenbockum
27. Mai 2009 -
Wie tief ist die "Qualitätszeitung" aus Frankfurt in ihrem journalistischen Selbstverständnis eigentlich gesunken, einem solchen Zeilenschinder Raum zu geben? Was für einen abgrundtiefen Humbug schreibt ein solcher Mensch und stellt sich noch vor die von der Leyensche Idiotenschar, die anstatt solche Seiten sofort per Anordnung bei den Providern zu entfernen, "Stopschilder" aufstellt. Was trieb ihn,nachzulabern was eine der Sache unkundige Ministerin vorgab?
Seit 1992 bin ich im Internet unterwegs - also quasi von den Anfängen an - aber ich bin bis heute nicht auf eine einzige dieser angeblich das Web überschwemmenden Seiten gestoßen. Wo von Altenbockum seine unbewiesene These erhärtet bekommt, schreibt er nicht. Nachplappern ist sein Schreibzeug.
Es gibt zu denken, wenn die FAZ solchen Schreibern Raum gibt.
MECKERPOTT - 28. Mai, 13:37