Freitag, 26. Juni 2009

Warum sitzt der noch nicht ein?

"Moderne Kapitalmarktgesetze helfen zudem den Banken, die ihr Geschäftsmodell allmählich auf ein aktives Management ihrer Portfolien umstellen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat das Bundesfinanzministerium (BMF) in der Vergangenheit viele Initiativen ergriffen und an vielen Stellen den Kapitalmarkt modernisiert. Dabei war uns stets wichtig, dass sich auch der Markt für Asset Backed Securities (ABS) in Deutschland stärker als bislang entwickelt. Für andere EU-Mitgliedstaaten und für die europäischen Kapitalmärkte ist der ABS-Markt mit seiner Dynamik und Vielseitigkeit geradezu zu einem prägenden Element geworden. Allmählich scheinen aber auch in Deutschland die gemeinsamen Bemühungen der Politik und der Kreditwirtschaft die erwarteten Früchte zu tragen."

Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/upload/...0_Asmussen.pdf

Staatssekretär Jörg Asmussen in einer Brandrede für die Deregulierung der Finanzmärkte. (Fachzeitschrift für das Kreditwesen FZW). Diese grandiose, verstrickte, arrogante, verlogene Null hinter Steinbrück sollte eigentlich schon da sitzen, wo er hingehört: Hinter schwedischen Gardinen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Der unsägliche Kriegs-Jung

Jung wandte sich erneut dagegen, von einem «Krieg» zu reden. Ziel des Bundeswehreinsatzes sei es, neben der Herstellung militärischer Sicherheit den Wiederaufbau und die Entwicklung Afghanistans zu fördern. «Wir sind dort keine Besatzer.» Leider gebe es «Situationen, wo unsere Soldaten auch kämpfen müssen», sagte der Minister im ZDF. Der Kampf werde aber nicht gesucht.

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und frühere Verteidigungsminister Peter Struck sprach von einem «Krieg mit dem Terrorismus». «Die Kanzlerin muss den Menschen sagen: "Es ist ein Einsatz, bei dem Menschen getötet werden können und dass wir uns in einem Krieg mit dem Terrorismus, vertreten durch die Taliban, befinden"», sagte Struck der «Tagesschau».

Dagegen sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD), im Nachrichtensender N24, die Gefechte seien Kriegshandlungen. Man könne aber auch von «Krieg» sprechen. Dies lenke aber vom tatsächlichen Auftrag ab, beim Aufbau Afghanistans zu helfen.


Klar. Die Bundeswehr schmiedet da Schwerter zu Pflugscharen, zieht Zäune um die Heroinplantagen und befreit den Hindukusch von Schnee für unsere Freiheit. Wer soll den gequirlten Stuß glauben? Aber mit welchen Menschen sollte sich der unsägliche Koch in Wiesbaden auch schon umgeben? Jung, Weimar, Bouffier. Ungeschlachte Großkotze, geschützt durch internen Parteifilzes.

Die Wut kocht bald über

Der BASF-Aufsichtsratschef Eggert Voscherau wirft der Politik Versagen bei der Bewältigung der Finanzkrise vor. “Die Macht des Systems ist ungebrochen, nichts von Substanz ist bisher geschehen, um eine Wiederholung zu vermeiden”, sagte Voscherau.

Bisher sei keines der riskanten Finanzinstrumente verboten, es gebe noch immer Kreditverbriefungen und spekulative Versicherungsscheine. Quelle: FR


Wie soll sich denn etwas ändern, wenn die politischen Gauner und Profiteure mit im Abzockboot sitzen und gemeinsam das dämliche Wahlvieh verarschen? Eins allerdings ist klar: Die Wut des Volkes war selten so groß wie jetzt. Und jeden Tag kommt eine neue Sauerei hinzu, die bald auf die Barrikaden steigen läßt. Jetzt diskutieren die hirnlosen Volidioten von Berlin über eine "Erhöhung der Mehrwertsteuer". Hat das Volk gezockt? Hat das Volk die Aufsicht schlicht und bewußt vergessen?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Berliner Lügen

Es sah nach einer Lösung aus - doch in Wahrheit ist noch nichts geklärt. Die Übernahme von Opel durch den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna ist wieder offen. Laut einem Pressebericht läuft der Bieterkampf um das deutsche Traditionsunternehmen keineswegs geradlinig auf Magna zu.

Wie echauffierte sich das Barönchen aus Franken doch noch gleich? Wie tönten vollmundig die SPD-Stones? Die Opel-Story gerät zur Schmierenkomödie und zeigt, wie wenig man den Aussagen von Politamateuren Glauben schenken darf.

Dienstag, 23. Juni 2009

Klasse

Gehen Sie einfach mal so zum Spaß auf diese Seite:

http://www.spd-bundestag.de

oder diese:

http://www.cdu-bundestag.de

So sollte man es mit allen Parteien und denjenigen Abgeordneten machen, die das Grundgesetz ausgehebelt haben.

Montag, 22. Juni 2009

Deutsche Lieblingsbeschäftigung: Bespitzeln

Im Kreis Gütersloh gibt es riesige Wiesenflächen mit diversen Wegen darin. An und zu steht ein Schild "Naturschutzgebiet". Betreten der "Feuchtwiesen" angeblich verboten. Wie so vieles in diesem versifften Land. Alte Typen ab 70 aufwärts fahren wichtig durch dieses Riesengebiet, mit neutralen Fahrzeugen. Aufgabe: Verjagen, wer mit seinem Hund die Wiesen betritt. Heute habe ich mich mit einem dieser Blockwarte angelegt. "Verboten" sei das. Aha. Derzeit fahren Riesentrecker mit meterbreiten Schneidwerken über die Wiesen und mähen, was das Zeug hält. Im Frühjahr kippt man hunderte von Tonnen stinkender Jauche auf die Wiesen. Naturschutz? Doch wohl eher Drangsalierung des jede Menge Steuern zahlenden Bürgers, der sehr wohl um Naturschutz weiß und nicht stundenlang mit laufendem Motor die Wiesen durchstreift, um harmlose und vorsichtige Fußgänger auf sogenannten Wirtschaftswegen ("Dürfen Sie auch nicht betreten") zu jagen und anzulabern.

Wißt Ihr was im Kreis Gütersloh mit dem grandiosen Adenauer-Enkel als Landrat an der Spitze? Ihr könnt uns kreuzweise, rauf, runter, seitlich und wieder hoch. Sollte das noch einmal passieren, werde ich kein Wort sagen und Euch, die Ihr Euch nicht einmal ausweist, völlig ignorieren.

Leckt mich am A........... Dieser Staat kommt einem immer mehr vor wie ein mit Merkelschem Schimmelpilz über-
zogenes Gebilde. Bloß nichts sagen, Klappe halten. Überwachen. Gehorchen. DDR 2.0 läßt grüßen.

Freitag, 19. Juni 2009

Der Bund deutscher Totengräber

Die Union trifft eine klare Koalitionsaussage zugunsten der FDP. Das geht aus dem geplanten gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU hervor, das der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt. Darin steht, trotz mancher schwarz-grüner Flirts, gleich in der Einleitung: "Deutschland braucht eine bürgerliche Mehrheit im Deutschen Bundestag. Dazu wollen wir, die Christlich Demokratische Union Deutschlands und die Christlich-Soziale Union, in der nächsten Legislaturperiode eine Regierung mit der Freien Demokratischen Partei bilden." Nur so könnten die notwendigen Entscheidungen für die Zukunft des Landes getroffen werden, heißt es weiter.Das gemeinsame Wahlprogramm wollen die Vorstände von CDU und CSU am Sonntag, den 28. Juni, beschließen.

So liest sich das, wenn Leute vom Schlage Merkel, Po falla und Kauder etwas beschließen, was letztlich mit Hilfe des Dämelaks Westerwelle nur dazu dient, dieses Land noch weiter zu destabilisieren als es die SPD bereits geschafft hat. "Bürgerliche Mitte". Da kann ich nur lauthals lachen. Konservative Idiotie mit Kleinbürgerattitüde. Bescheissen, betrügen, dann beten und beichten. Und weiter gehts. Und an der Spitze die Pfarrerstochter mit der astreinen SED/FDJ-Ausbildung.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Braune Mischpoke

"Macht in den Händen eines Mannes von hohem sittlichem Niveau vermag unendlichen Segen zu stiften", schreibt Albrecht. Denn: "Ein Mann mit Gott ist eine Majorität." Und: "Wenn es gelingt überdurchschnittliche Menschen an die Herrschaft zu bringen, so vermögen Alleinherrschaft und Wenigenherrschaft eine bessere Ordnung zu errichten als die Volksherrschaft."

"Die Volksherrschaft", schnaubt Albrecht, "vor allem die unmittelbare, ist wesensmäßig so geartet, dass die Entscheidung nicht durch die Einsicht der Einsichtigen, sondern durch das durchschnittliche Maß an Einsicht bestimmt wird, das der Mehrheit eignet." Sowieso sei "der Massenmensch ohne rechte Seinsmitte", meinte der spätere Ministerpräsident erkannt zu haben. "Er erscheint deshalb blass, farblos, ja im geistigen Sinne gestaltlos."

Auszüge aus einem Buch, das Albrecht 1976 im nationalkonservativen Seewald-Verlag publizierte, Der Staat - Idee und Wirklichkeit, Grundzüge einer Staatsphilosophie. Er gibt darin seine Verachtung für demokratische Regeln und die breite Masse der Bevölkerung sowie seine Vorliebe für alttestamentarische Herrschaftsformen zum Besten.

Ernst Albrecht ist der Vater jener unsäglichen Supermutter, Superhausfrau, Superministerin, jetzigen Superzensierern des Internets, Ursula von der Leyen. Ein Name, der für ein Programm gleichen Namens steht. Braunes Denken bekam sie schon mit der Muttermilch eingeflößt. Das vergeht offensichtlich nicht.

Dienstag, 16. Juni 2009

Bosbach mimt den Ahnungslosen

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, hat den Verdacht zurückgewiesen, der Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet werde die Sperrung weiterer unerwünschter Seiten folgen. "Es geht ausdrücklich und ausschließlich um den Kampf gegen die Kinderpornografie", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Morgige Ausgabe). "Ich kenne niemanden, der ernsthaft das Ziel verfolgt, weitere Inhalte auf gleiche Art und Weise sperren zu wollen. Deshalb sollte man auch aufhören, den Befürwortern dieser Stoppseiten andere Motive zu unterstellen." Die Sperrung kinderpornografischer Seiten sei dringend geboten, denn: "Ohne die große Nachfrage nach diesen ekelhaften Internetauftritten würde es diesen massenhaften Kindermissbrauch nicht geben." Zweifel an der technischen Wirksamkeit von Sperren lässt Bosbach nicht gelten: "Für diese Stoppseiten gilt das Gleiche wie für Stoppschilder im Straßenverkehr. Man kann Stoppschilder überfahren. Trotzdem werden sie aufgestellt."

Was für ein dümmlicher Schwätzer. Reden ohne überhaupt einen Plan zu haben. Wo sind denn die "massenhaften" Seiten? Außerdem ist es absolut kein Problem, bei den Providern derartige Seiten sperren zu lassen. Wozu also dann das beknackte "Stopschild"? Kerl, Dir glaub ich kein einziges Wort. Du lügst doch schon, bevor Du überhaupt den Mund aufgemacht hast.
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