Als der kleinkarierte spätpubertäre Schreihals Westerwelle neulich kreischte "Arbeit muß sich wieder lohnen" hatte er sicher nicht die "Hartz IV Aufstocker" im Blick. Denn das ist ja aus Sicht des gelben Polithampelmannes ok. Niedriglohn vom Arbeitgeber und dann zur ARGE, aufstocken. Was ist das anderes als Quersubvention von Unternehmern, die ohne dieses beknackte Instrument den Arsch nicht hochkriegen wüden. Oder: sich die Taschen auf Staatskosten füllen. An den Preisen in der Gastronomie oder den Rechnungen, die Zeitarbeitsunternehmen stellen, kann es nicht liegen. Die sind allesamt hoch.
So liest man in den Tickern: Wegen ihrer geringen Bezahlung sind einem Zeitungsbericht zufolge immer mehr Beschäftigte zusätzlich auf staatliche Hilfe angewiesen. 2009 erhielten im Jahresdurchschnitt mehr als 1,3 Millionen Bürger Arbeitslosengeld II (Hartz IV), obwohl sie ganz oder teilweise berufstätig waren. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Für den Staat werde diese Form der Lohnsubvention zunehmend teuer: Die BA beziffere die Ausgaben für die sogenannten Aufstocker mit 10,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
Die Politmischpoke im Reichstag und den Landtagen guckt dämlich zu. Welches Teufelsinstrument der ins GAZ geflüchtete kleine Kanzlerdasretller seinerzeit von einem Kriminellen schmieden ließ, wird mehr als deutlich. Aber St. Angela als wirtschaftspolitische Null ist heilfroh, es zu haben.
MECKERPOTT - 4. Mai, 09:21
Frau Merkel wirft jeden Tag ein neues Schmankerl in die Runde. Wie das Menschen so tun, die mit Job, Aufgabe und Umfang nebst Veranwortung bis über die Halskrause überfordert sind und sich mit Menschen umgeben, die noch überforderter sind. Was dann herauskommt, wenn diese Menschen Einfluß und Macht haben, Dinge zu verändern, sieht man aktuell.
Bleibt zu hoffen, daß die NRW-Wahl ausgeht wie Erdbeben und Vulkanausbruch zugleich und solche ebenso charakter - wie niveaulosen Typen hingwegschwemmt. Aber das bleibt wohl nur ein frommer Wunsch.
Wunder braucht man sich nicht. Nur staunend zuschauen, wie die Dinge Stück für Stück eintreffen, die man bereits bei der Wahl dieser Frau zur Kanzlerin hat kommen sehen. Ein hohes Amt besetzen heißt ja nicht, es ausfüllen zu können. Für den politischen und moralischen Offenbarungseid wäre die Tochter des seltsamen Pfarrers Kasner allerdings zu feige.
MECKERPOTT - 28. Apr, 14:06
Ja wir helfen Griechenland mit Krediten", sagt die Kanzleuse und nennt einen ganzen Strauß von Bedingungen. Die Frau aus Templin muß die Leute für ziemlich doof halten, wenn sie glaubt, die Menschen wüßten nicht, das das alles Theater vor der NRW-Wahl ist. Danach - je nach Ausgang - wird geholzt, was die Wälder hergeben. Das kennen wir alles. Das ist alles nicht neu. Neu wäre ein Politiker, der die Wahrheit sagt und der sich an sie hält. Aber dann wäre er/sie kein Politiker. Lügen gehört dazu wie das tägliche Brot. Es ist schon eine ganz spezielle Spezies, die da staatlich alimentiert wird.
MECKERPOTT - 27. Apr, 06:47
Bald sind Wahlen in NRW. Verwunderlich wäre eine deftige Niederlage von SchwarzGelb angesichts der miesen Leistungen in der Regierungszeit und vor dem Hintergrund des Berliner Affentheaters nicht. Verwunderlicher ist da schon, in welchen Koalitionen sich überall die Beliebigkeitspartei Die Grünen selbst sieht. SchwarzGrün, RotGrün, Rotrotgrün. Überall sind die früheren Oekofreaks und heutigen neuen Fast-FDPler irgendwie dabei. Schön, wenn man so austauschbar und politisch flexibel ist. Wofür außer Pöstchen stehen die dann aber?
MECKERPOTT - 8. Apr, 11:47
Entscheidungsträger in Unternehmen und Politik sollten sich nach Einschätzung der Unternehmensberatung McKinsey & Company auf eine anhaltende Phase hoher Volatilität einstellen. "Unternehmen sollten jederzeit darauf vorbereitet sein, unverhoffte Chancen ergreifen und unerwartete Schocks absorbieren zu können", sagte Frank Mattern, Managing Partner Deutschland, zur Vorstellung der neuen Studie "Willkommen in der volatilen Welt". Der globale Wachstumspfad sei intakt, damit sei eine zyklische Erholung der deutschen Wirtschaft auf das Vorkrisenniveau bis 2012/13 weiterhin möglich. Der Korridor der möglichen konjunkturellen Entwicklung habe sich jedoch angesichts der zahlreichen globalen Risiken verbreitert. Unter-
nehmerische Entscheidungen werden damit ebenso wie politische Weichenstellungen der gestiegenen Unsicherheit und Volatilität Rechnung tragen müssen. Frank Mattern: "Das ist kein Grund zur Besorgnis: Mit einer austarierten Orientierung an Wachstum, Widerstandskraft und Erneuerung eröffnet sich in der volatilen Welt ein enormer Chancenreichtum".
Zu den gefährlichsten und schlimmsten Schwaflern auf diesem Erdball gehören die Kavalkaden der Unternehmensberater vom Schlage McKinsey oder Roland Berger. Nioch über Gott stehened, ziehen sie Heuschrecken gleich durch die Gegend und mergern zu Tode, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Alles können sie. Alles wissen sie. Heraus kommt fast immer gequirlter Mist. Siehe Plattmachung der DDR. Diese Leute haben keine Ahnung von der Realität.
Offensichtlich haben die smarten Buben und Mädels in einschüchternd wirkend sollenden Nadelstreifen noch nie was von Binnenkonjunktur gehört, die endlich gestärkt werden müßte. Stattdessen der Dauergötze Export. Von blutleeren Anämikern aus der VwL oder BwL oder Jura-Ecke getrommelt.
MECKERPOTT - 24. Mär, 10:17
Der Außenminister muss sich für fragwürdige Teilnehmer seiner Auslandsreisen rechtfertigen - jetzt greift FDP-Generalsekretär Lindner zu einem ungewöhnlichen Argument. Guido Westerwelles Kritiker gefährdeten die Demokratie. Die Republik brauche "minimale Anstandsregeln".
Generalsekretär Lindner. Dieses halbgare Bübchen, Wauwau seines Herrchens Guido. Der Mann, der sämtliche bisherigen Anstandsregeln der Politik ad absurdum führt und sich aufführt, als sei er der Herrscher dieser Republik? Diese Lachnummer reklamiert Anstandsregeln? Jagt die gelbe Pest dahin, wo sie hingehört. Unter die 5%.
MECKERPOTT - 12. Mär, 11:00
Lothar de Maizière, letzter kleiner Minipräses der DDR, wird heute 70. Abgetreten wegen Stasiverdacht als "IM Czerny". Und das Doofchen an der Spitze mit der eigenen Stasiakte unter Privatverschluß, die privilegiert in der DDR aufgewachsene Kanzlerdarstellerin und unter "IM Erika" vermutlich an der Bespitzelung des Regimekriters Havemann Beteiligte, gratuliert. Da kommt zusammen, was zusammen gehört. Bohnerwachs, Piefigkeit, Kleinkariertheit, Duckmäusertum, Blockwarte. Nicht alle waren so. Diese beiden aber ganz sicher. Man kann sie heute noch in in ihrem ganzen linkischen Gehabe bewundern. Nur "IM Erika" kann offensichtlich besser Roularden braten. Beide haben sie nichts zur Wende beigetragen, außer wie in Erikas Fall, dumpf in der Sauna rumzusitzen und die schönere Seite der Mauer als FDJ-Tussi zu loben.
MECKERPOTT - 3. Mär, 17:03
ARGE stellt fünf neue Mitarbeiter ein, nur um 20 Euro zuviel gezahltes Kindergeld zurückzuholen Millionen schwere Steuerhinterzieher gehen straffrei aus, aber gegen Arbeitslose, die aufgrund eines unsauberen schwarz/gelben Gesetzes einmalig (!) 20 Euro zuviel Kindergeld erhalten haben (sich dieses Geld also nicht einmal aktiv erschlichen haben), bekommen die harte Hand zu spüren. So schaut sie aus, die soziale Gerechtigkeit in einem der reichsten Länder der Welt. Quelle: Duckhome.
Grandios, dieses bescheuerte Land mit der noch bescheuerteren politischen Führung in der Mitte Europas. Gehts noch preußischer? Noch kleinkarierter? Noch Beamtenmäßiger? Aber deutsche Friedhöfe haben ja bekanntlich auch die "ordentlichste" Satzung.
MECKERPOTT - 1. Mär, 07:16