Dienstag, 29. März 2011

Stinkenden Fisch einwickeln

Früher kursierte ein Witz unter der schreibenden Zunft:

"Wozu taugt eine BILD-Zeitung?"
"Zum einwickeln von stinkendem Fisch"

Heutzutage reicht das nicht mehr, wenn man den kranken abgesondertten Abschaum liest, der da unter den großen Buchstaben steht.

Heute z.B.: "Das ist die neue Frau Kachelmann" in Gigantolettern. Nachdem man ja mit Kübeln von Dreck auf den angeblichen "Täter" geworfen hat und das gesamte Lügengebäude der anzeigenden "Dame" zusammengebrochen ist, versucht man es noch mal. Den muß man doch kleinkriegen, wird sich Verlagsinhaberin, das ehemalige Kindermädchen Springer, gedacht haben und ihren Oberschmierer angewiesen haben, noch mal so richtig nachzulöegen.

Eines tröstet: Es ist nicht gelungen, die beiden letzten Landtagswahlen zugunsten seiner Lieblinge von SchwarzGelb zu beeinflussen. Was übrigens auch nicht bei Ebenfalls-Lieblng Karl-Theo zu Lügenberg gelang.

Es besteht noch Hoffnung.

Donnerstag, 17. März 2011

Merkel gleich mit abschalten

Angela Merkels Regierungsarbeit kennt vor allem zwei Stilmittel: Aussitzen und Aktionismus. Dazwischen gibt es kaum etwas, einen echten Dialog bringt die Koalition nicht zustande. Wer Gegenvorschläge zur Regierungspolitik einbringt, wird zur [extern] Dagegen-Partei, alternativ haben die Wahlkampfstrategen auch noch das Prädikat [extern] Schlinger-Partei im Angebot. Eine Debatte um den besten Weg kann so nicht stattfinden - warum auch, ist die Politik der schwarz-gelben Koalition doch alternativlos, und wer das nicht glaubt, der hat halt keine Ahnung.

telepolis beschäftigt sich mit der außergewöhnlichen Art des von der Staatsratsvorsitzenden Dr. Angela Merkel geführten Politbüros der Bundesrepublik und den Gefahren eines solchen Amateurismus der Nichtachtung des Parlamentes.

Dienstag, 1. März 2011

"Felix Krull der Politik" enttarnt. Merkel findet Gutti immer noch gut

Die Wissenschaft fühlt sich verhöhnt, Kabinettskollegen sind beschämt, die Opposition zetert, und versprengte Demonstranten spießen ihre Schuhe auf den Zaun des Verteidigungsministeriums. Es ist das arabische Zeichen für Verachtung. So als sei Guttenberg ein mörderischer Despot. Dabei ist der beliebteste Politiker Deutschlands
"nur" ein Blender. Guttenberg ist an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert, schon als junger Doktorand wollte der ehrgeizige Jungpolitiker zu schnell zu viel und hat dabei die Werte, für die ihn das Volk später vereinnahmen und an die Spitze der Beliebtheitsskala katapultieren sollte - Aufrichtigkeit und Anstand -, mit Füßen getreten. Die Welle, die nun losgetreten wurde, kann selbst der
Superminister nicht zurückdrängen. Täglich kommen neue Details an die Öffentlichkeit. Der Täuschungsvorwurf wiegt so schwer, weil die plagiierten Textstellen so zahlreich und "deprimierend eindeutig" sind, wie Parlaments-Chef Norbert Lammert treffend feststellte. Wäre die Berliner Republik nicht schon im Vorwahlkampf und stünde CDU-Chefin Merkel nicht vor einer Schicksalswahl in Baden-Württemberg, wäre Guttenberg wohl nicht mehr im Amt. Noch ist der Kanzlerin ein angeschlagener Minister, der die Säle füllt, wichtiger als die Glaubwürdigkeit ihrer bürgerlichen Koalition. Noch.

Aus einem Kommentar der Rheinischen Post vom 28.02.2011.

Dabei war das doch gar nicht schwer, früher hinter die Kulissen des adeligen Lügners zu schauen. Siehe "Süddeutsche Zeitung", die eine Biografie vorstellt.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Die wunderbaren Guttis :-)

http://www.youtube.com/watch?v=guF1mQ3mxWI

Hirnloser Gutti-Hype und Hitlerismus

Die Strategen setzen zynisch darauf, dass es in Deutschland wie in früheren Zeiten ausreichend Menschen gibt, die ihrem Idol blind vertrauen. Diese werden entsprechend gefüttert. Das „Schweiz Magazin“, ein offensichtlich sehr christliches Organ, hat unter dem Titel „Die Hitler-Guttenberg Parallelen“ unter anderem folgendes geschrieben:

„Doch aber gibt es Parallelen und die finden sich bei den Anhängern. Die Verehrer Hitlers waren blinde Gefolgsleute die ihr Idol anhimmelten und sich bedingungslos unterwarfen. Sie liessen keine Kritik an ihrem Helden zu und waren bereit jede Schlechtigkeit zu ignorieren oder als gerechtfertigt anzusehen.“

(Nachbemerkung: ich weiß, dass es unter NachDenkSeiten Lesern wie überall viele gibt, die nicht schätzen, dass man mit der Hitlerzeit vergleicht. Das will ich, so es geht, gerne beherzigen. Im konkreten Fall sind es aber leider ähnliche Gefühlslagen beim angesprochenen Publikum.)

Gelesen auf den "Nachdenkseiten"

Montag, 21. Februar 2011

Gutti geh!

Was genau hat er denn geleistet, bitte? Er kommt aus einer stinkreichen Familie, hat sich seine Doktorarbeit wohl schreiben lassen und hat nie gearbeitet, bevor er in die Politik ging. In der Politik ist er ein Totalversager, was die Fakten angeht: Kundusaffäre, Verhalten in der Gorch-Fock-Affäre, Verhalten damals in der Mittenwald-Leberfressen-Affäre. Von der obszönen Inszenierung der "Afghanistan-Show" möchte ich lieber erst gar nicht reden. Eine Fernsehshow für die Eigenwerbung, kofinanziert vom Steuerzahler, und das dort, wo täglich Menschen sterben. Da helfen auch geheuchelte Betroffenheitsbekundungen nicht mehr.

Dieser Mann mus endlich weg.
Volker Birk ist gerade online Mit Zitat antworten


Dieser Mann bringt es im Forum von Spiegel-online auf den Punkt. Man könnte es noich ergänzen um seine grandiose Fähigkeiten, seinen Lebenslauf aufzubauschen. da wird aus einem simplen Praktikum bei der "Welt" ein" Journalist, um hier nur ein Beispiel zu nennen. Unvergessen auch seine Tätigkeit "in der Wirtschaft als Konzernlenker", woraus dann in Wahrheit ein familiäres 3-Mann-Unternehmen mit 20.000 Euro Stammkapital wurde (Fortveraltung).

Dieser Mensch aus dem ohnehin seltsamen Bayern (lange eigene Erfahrungen) ist das, was man eigentlich einen Psychopathen nennt. Also tritt ab, Gutti.

Wer schützt vor Alice Schwarzer?

Dann wurde es bizarr: Ausgerechnet Alice Schwarzer, die zuletzt für die Bild-Zeitung schäumend und niemals um eine Vorverurteilung verlegen über den Kachelmann-Prozess berichtet hatte, tadelte die mediale Hetzjagd auf Guttenberg. „Der Fall hat eine Dimension erreicht, die bedrückend ist“, sagte die Emma-Herausgeberin. Schreibt heute das nicht allzugroßer Ferne zu CDU/CSU-Handelnden zu bezichtigende "Handelsblatt", über den Auftritt der Alice Schwarzer bei "Anne Will" in der ARD. Ausgerechnet die Frau, die sich im Prozeß gegen Jörg Kachelmann derart weit für das Hetzblatt Nummer 1 "BILD" aus dem Fenster lehnte .... Man sollte ihr den Mund verbieten.

Sonntag, 20. Februar 2011

Minister. Gefährlich für Deutschland

In der mittlerweile doch schon langen Kette des politischen Versagens des Blenders aus Franken im (Noch)Ministeramt hat das Internet auch genügend Beweise parat, falls seiner verblendeten Bewundererschar das z.B. entfallen ist:

http://www.youtube.com/watch?v=CZ-Z9tfK88c

Es genügt ein sachlicher Vergleich der Aussagen seiner Großkotzigkeit mit den Tatsachen im Falle EADS. Bitteschön.

Solche Minister sind in summa gefährlich für Deutschland und als - möglicher - Kanzler von USA-Gnaden (das ist Sinn seiner Hochpushung) - völlig undenkbar.

Samstag, 19. Februar 2011

Terrorgefahr löst sich in Luft auf

Nun haben deutsche Ermittler bei der Terroraufklärung einen Rückschlag erlitten. Nach Infomationen des SPIEGEL haben sie den Kontakt zu dem Informanten verloren, der mit für die massiven Warnungen vom vergangenen November verantwortlich war. In der Bundesregierung wachsen allerdings inzwischen auch Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mannes, der dem Qaida-Umfeld zugerechnet wird. So liest man heute auf Spiegel.online.

Lieber Herr de Maiziere. Wo damals nichts war und Sie uns eine tolle Story vom Pferd erzählten, da ist auch heute noch nichts. Lesen Sie weiter in Grimms Märchenbüchern.

Verblendet oder "einfach bekloppt"

Man könnte die Diskussion um den Plagiaten und sein unmögliches Verhalten in Sachen Bundespressekonferenz abhaken, wenn man nicht langsam Befürchtungen um den Geisteszustand einer großen Menge von Mitbürgern haben müsste. Kostenproibe aus einem Forum der stark BILD-gesteuerten T-online-Startseite>:

Rainer schrieb: am 19. Februar 2011 um 10:08:57
Guttenberg
Dieses Intriegenspiel ist widerlich. Unser größtes Politiktalent, das die Bevölkerung hinter sich hat und nicht wie Frau Merkel "unter sich", soll fertiggemacht werden. Aber der Schuß geht nach hinten los. Sollte Guttenberg zurücktreten, dann kann Frau Merkel einpacken und mit ihr die CDU, eine ausgehölte, Sinnesleere, katholische Wahlvereinigung. Dann wird es Zeit das sich die CSU abspaltet und Deutschlandweit antritt. Die Ruine CDU wählt dann keiner mehr.


Intrigenspiel gegenüber einem eventuellen Betrüger? Gegenüber einem, der aus der Hüfte Führungspersonen der Bundeswehr ohne Anhörung nach Gutsherrenart entläßt? Gegenüber jemand, der bereits als lügender Wirtschafts- minister antrat, indem er die 3-Mann-Familienklitache zum "Konzern" erklärte? Gegenüber jemand, der in Afghanistan mit großspuriger Frau Showveranstaltungen mit Kerner abhält.

Was hat man manchen Menschen eigentlich ins Hirn gepustet in diesem Land?

Mittwoch, 16. Februar 2011

Sorry, noch mal Gutti

Ein Juraprofessor erhebt schwere Vorwürfe gegen den Minister. Einige Stellen sollen wortwörtlich mit denen anderer Autoren übereinstimmen

So geht es heute durch die Presse. Blöd, dass wir den Politstar, den "glänzenden Helden", den , ach-ich-weiss-nicht-wo-er-überall-einfach-super-spitze-grandios ist, schon wieder vorkramen müssen. Er soll also "ganze Passagen" einfach abgeschrieben haben. Ja macht das was? Schließlich hat er schon aus einem zweieinhalb-Mann- Familienunternehmchen einen "Konzern" gebastelt und als 18 jähriger geführt und auch sonst seinen offensichtlich ebenso verblödeten wie kritiklosen Anhängern einiges eingeschenkt. Nur Leistung im herkömmlichen Sinne hat noch niemand gesehen, der seine Augen offen hält.

Zitieren wir mal einen seiner blinden Anhänger, die sich glühend vor Eifer vor ihn werfen (auf Spiegel-online), die auch im dritten Reiche eine wunderbare Figur gemacht hätten:

Z.B. "Elke":

Elke schrieb: am 16. Februar 2011 um 08:16:58
der feige Professor
Der sog. Juraprofessor sollte sich etwas schämen so im nachhinein den Herrn zu Guttenberg zu beschmutzen. Wenn er damals Ungereimheiten bei Guttenberg festgestellt hat, dann hätte er ja dagegen einschreiten müssen. Aber jetzt schießt er feige aus dem Hinterhalt auf Guttenberg und will sich nur wichtig tun.Solche hinterhältige Pfeifen gibt es in jeder Lehranstalt.


"Deutschland verblödet". Wie wahr. Da brauchts es einen Herr zu G. an der "Spitze" als Anführer all derer, die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. "Führer befiehl. Wir folgen Dir" (Blind).

Als Anwalt könnte er nicht arbeiten, mangels zweitem Staatsexamen. der Ruf der amerikanischen Mischpoke nach einer "Lichtgestalt" im 51. Bundesstaat am Rhein kam einfach zu früh.
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