Donnerstag, 22. Mai 2008

Bescheuerte Typen

Blogs an sich sind ja schon was Seltsames. Noch seltsamer sind aber ein paar Zeitgenossen, die zu einem Blog - hier gehts um " Bielefeld-Blog" - nicht die Bohne beitragen. Aber mosern, mosern. mosern. Sich über Einträge mit Blumenbildern oder Hunden aufregen, sich über persönliche gefärbte Beiträge erregen und ihre ziemlich unmaßgebliche Meinung stets und immer absondern. Mein Gott, warum schreibt so jemand, der Blogs offensichtlich nicht verstanden hat, nicht ständig Leserbriefe an die Zeitungen, deren Bezug er sogar bezahlen muß. Nein, da wird sich nicht getraut. Aber in einem subjektiv gefärbten Blog, das zudem kostenlos ist, ständig labern, das ist Klasse. Der Blogbetreiber hat sich jetzt entschlossen, die "Beiträge" des Miesmachers zu löschen. Bravo kann ich da nur sagen.

Danke, FC Chelsea

Das freute mich dann doch diebisch. Auch wenn es der Bundesdeutschen Käptn Ballack zu Tränen rührte. Nicht die zusammengekaufte Truppe des russischen Milliardärs Roman A. gewann die Champions League sondern Manchster United.
Es geht eben doch noch nicht alles mit Kohle, von der der sich auf der Tribüne flätzende Russe wohl zuviel hat. Einfach noch 3 A 380 Eierbusse dazukaufen. Einer in rot, einer für Putin, einer für die auszufliegende Zuvielkohle.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Union plappert dummes Zeug

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landes- gruppe im Bundestag, Hartmut Koschyk, hat das Verhalten der SPD in der Bundespräsidenten-Frage scharf kritisiert. "Es ist unwürdig, wenn die SPD meint, mit der Wahl des Bundespräsidenten kleinkarierte Parteipolitik treiben zu können", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Entweder ist man jetzt von diesem Bundespräsidenten überzeugt und im Falle einer Bereitschaft
bereit, ihn für eine weitere Amtszeit mitzutragen - oder nicht. Das zum Gegenstand von Parteitaktik zu machen, dokumentiert den inneren Zustand der SPD."


Was für ein dummes Zeug aus dem tiefen Süden. Ist der Bundespräsidentenjob ein Erbamt? Fragt mal die Masse des Volkes, was es vom ehemaligen Sparkassendirektor wirklich hält.

Steinbrück hats nicht nötig

Erstmals haben deutsche Top-Entscheider öffentlich enthüllt, wie viel Steuern sie an den deutschen Fiskus zahlen. Auf eine entsprechende Anfrage des Wirtschaftsmagazins 'Capital' hin (Ausgabe 9/2008), legten insgesamt neun Top-Manager - darunter sechs Dax-Chefs - und ein Spitzenpolitiker dem Magazin ihre zuletzt festgesetzte Einkommensteuer inklusive Solidaritätszuschlag offen.

Und jetzt kommts: Als einziger der ebenfalls befragten Spitzenpolitiker verriet Saarlands Ministerpräsident Peter Müller die Höhe seiner Einkommensteuer. Im Jahr 2006 zahlte er 35.700 Euro ans Finanzamt. Alle anderen Landes- väter sowie das komplette Bundeskabinett einschließlich Kanzlerin Angela Merkel hielten sich bedeckt. Bundesfinanz minister Peer Steinbrück antwortete: "Da die steuer- rechtlich bedeutsamen persönlichen Verhältnisse eines Bundesministers bekannt sind", sehe er "keinen Grund, darüber hinausgehende spezifische Angaben zu machen".

Die arrogante Hochstirn mit den überaus dämlichen Sprüchen und der lockeren Hand bei der Abdeckung von Milliardenverlusten unbeaufsichtigter Bankzocker hats also nicht nötig. Dann werden wir ihm demnächst auch mal unsere Zahlen verweigern. Wie gesagt, nicht die Besten sitzen im Bundestag und noch weniger werden die Besten Kanzleuse oder Minister.

Die Gierigen

Der Innenpolitiker Hans-Peter Uhl (CSU) nannte den Verzicht auf die Diätenerhöhung "unerträglich". Uhl bezeichnete es als "Unverschämtheit, einem Bundestagsabgeordneten nicht das Gehalt eines Landrats oder eines Bürgermeisters in einer mittelgroßen Stadt zu gewähren". Scharf kritisierte er SPD-Fraktionschef Peter Struck: Dieser stehe "ohne Hosen da. Wenn er erst sagt, wir machen das, und dann merkt, dass er seine Fraktion nicht hinter sich hat, dann muss er die Vertrauensfrage stellen. Sein Verhalten ist völlig unverständlich".

So wird heute auf Spiegel online einer von vielen Unions-Abgeordneten zitiert. Einer von vielen, der den Rachen nicht vollkriegen kann. Dagegen hilft nur eines: demnächst abwählen, dann muß er wieder "normal" arbeiten. Seit wann hat ein MdB die Verantwortung und den Arbeitsumfang eines Landrates?

Dienstag, 20. Mai 2008

Angst vorm Wähler in Berlin?

Die geplante Sondererhöhung der Abgeordnetendiäten kommt doch nicht: In einer eilig anberaumten Sitzung haben die Fraktionsspitzen von SPD und Union die umstrittene Zulage gekippt. Gegen die Pläne hatten sich zahlreiche Parlamentarier ausgesprochen.

Das hat ganz sicher nichts mit Angst oder Respekt vor dem Volk zu tun, das die Mischpoke in den Reichstag schickt. Die erste Amtshandlung nach der Bundestagswahl 2009 wird sicher die Anhebung der Diäten sein. Das läßt sich nur verhindern, wenn man CDU/CSU und SPD nebst FDP und der schwarzmutierten Grünen so kräftig die rote Karte zeigt, das sie einfach keine Chance haben...

Wenn in Prenzlauer Berg langsam die Muffen gehen

Mein Eindruck ist, dass der entschiedenste Widerstand gegen vernünftige Mindestlöhne bevorzugt von denen kommt, die sich selbst bereits ihren Mindestlohn gesichert haben.

Z.B. Rechtsanwälte (BRAGO), Zahnärzte, "liberale" Parteipolitiker (Diäten), Top-Manager (mit Millionen-Gehältern), Wirtschaftsprofessoren (staatlich angestellt, allzu üppig bezahlt), deren Assis sowie Unternehmensberater (nur echt ab 1.000,- Euro Tagesgage).

Die ärgern sich z.B. darüber, dass sie ihrer Putzfrau sieben Euro die Stunde geben müssen und nicht großzügige zwei Euro fuffzig, wie sie es eigentlich sehr viel lieber hätten. Dass man Hartzvierlinge nicht einfach mal hungern lassen kann, das verstimmt diese "Elite" zunehmend.

Je eher aber Tuchfühlung mit den Normalbürgern in diesem Land besteht, umso größer ist das Verständnis für die Forderung eines Mindeslohns.

Zufall?

P.S.
So manchen Reichtumsbericht kann ein Boots- und Yachtenbauer abliefern. Wenn man diese Handwerker gründlicher befragt, dann hört man in verschiedensten Varianaten: Geld verdirbt den Charakter. Jedenfalls, scheint diese Gefahr wirklich vorhanden zu sein.


Gelesen im Blog "Rebellen ohne Markt" als Beitrag zur Anregung, einen "Reichtumsbericht" in Deutschland herauszugeben. Tja, den kleinen Schwachköpfen mit ihren ETW´s im Prenzlauer Berg und dem "etablierten" Gehabe kleiner Anwälte, Steuerberater, Berater und Webdingsirgendwas geht langsam die Muffe.... Der von ihnen vergöttlichte Neoliberalismus frißt bekanntlich auch seine Kinder und deren Enkel.

Montag, 19. Mai 2008

Betrugsanzeige gegen GEZ

So, das Faß ist übergelaufen. Da kam schon wieder ein Schreiben von den GEZ-Idioten. Ich solle gefälligst einen bestimmten Betrag zahlen. Wohlgemerkt für eine Adresse, an der ich lediglich bis 2004 für kürzere Zeit eine Zweitwohnungsadresse hatte. Die Geräte gehörten und gehören jemand anders und die Gebühr wird auch nachweislich dort regelmäßig bezahlt.

Was sich diese Institution leistet, ist grandios. das Internet ist voll von Schwachsinnigkeiten. Und da stellen sich die Damen und Herren Aufseher aus der Politik, die da immer in den Aufsichtsrat kommen und abkassieren hin und labern uns die Ohren voll. Ich für mein Teil habe nun bei der Kölner Staatsanwaltschaft Strafanzeige eingereicht.

Es ist ungeheuer, was sich dieser Staat in manchen Bereichen anmaßt und was sich vom Volk gewählte und bezahlte Lakeien herausnehmen.

Sonntag, 18. Mai 2008

26% Deutsche bereits arm

Welch ein grandioses Dokument verfehlter deutscher Politik: Der Armuts - und Reichstumsbericht der Bundesregierung liegt vor. Und nun zitieren die gleichen Hanseln, die per Hartz4 und anderen charakterlosen und unverschämten Gesetzen diese soziale Schere geöffnet und immer weiter geöffnet haben, mit tränenden Augen ob dieser Ungerechtigkeiten aus diesem Bericht. Welch Heuchler.

Ministerium für Wahrheit

Der Schäuble, Wolfgang, Innenminister der Republik und unser oberster (Be)Schützer gegen den an jeder Ecke lauernden Terrorismus, plant eine ganz große fette Behörde. Die soll zentral Abhören. Erinnert fatal an den Roman "1984" von George Orwell, in dem "Big Brother" seine Untertanen beacht und (be)schützt, vorausgesetzt, sie befolgen alles, was "die Partei" vorgibt. Dabei spielt das "Ministerium der Wahrheit" - in der Bundesrepublik des Ministerium des Inneren - eine unrühmliche Rolle. Man kommt sich sehr sehr häufig vor wie bereits mittendrin im Orwellschen Roman. Dabei ist 1984 doch schon lange her.....

Samstag, 17. Mai 2008

Der Sachverstand der Kanzleuse

Die Kanzlerin mit der FDJ-Agitpropvergangenheit muß einen grandiosen Wirtschafts- und Bankensachverstand haben. Wie anders ist es zu erklären, das ausgerechnet ihr Favorit für den Chefsessel der staatlichen Spekulationsbank KfW, Ulrich Schröder, wegen seiner halsbrecherischen Investitionspolitik in US-Geschäfte in Bankenkreisen nicht gut angesehen ist.

Eigentlich aber auch kein Wunder, kann und weiß die meist naseweis Herüberkommende doch sicher im Geheimen, wofür sie den Mann braucht. Jetzt, wo Siemens-Heini von Pierer als "Wirstschaftsfachmann" so kläglich weggebrochen ist.

Freitag, 16. Mai 2008

Spam geht niemals alle

Microsoft Award Team
20 Craven Park, Harlesden London NW10,
United Kingdom
Ref: BTD/672/08
Batch: 981426SB
*Dear Lucky winner,
WINNING NOTIFICATION
This is to inform you that your email has won a consulation prize of the
Microsoft Corporation EMAIL DRAW held 13th May 2008. Your email has won
you 1,000,000.00 Great British Pounds. To claim your prize, please contact
your fiduciary agent Dr.Harry Collins with your Batch:981426SB and
Ref:BTD/672/08 and contact him via email immediatelywithin24hrs.

Dr.Harry Collins
Microsoft Promotion Award Team
Head Winning Claims Dept.
Email:info_microsoftagentprox1@yahoo.cn
Tell:+44 704 577 0322
Sincerely,
Mr Roy Phillps


Hahahha. Da müßt ich ja total beknackt und mit meiner beigen Windjacke gepudert sein, auf solch eine Mail zu reagieren.

(D)Obermann mit Beißhemmung

Die Serviceprozesse liefen "nun wirklich besser als zuvor", versucht Obermann den skeptischen Aktionären nun zu erklären. Das habe selbst der TÜV attestiert. Die Erreichbarkeit des Kundendienstes sei um 80 Prozent gesteigert worden. Es klingt fast bittend.

Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach sprach kürzlich eine ganz andere Sprache: Für die Deutschen ist der Service bei der Telekom so mies wie nirgends sonst - sogar die Bahn schneidet besser ab.


Die Null an der Spitze des Magentamisthaufens hat es nicht gepackt bisher. Hat zwar alles umgekrempelt, die Mitarbeiter mehr getritzt als andere zuvor und doch ist der Kurs der T-Aktie tiefer im Keller denn je. Ach ja, es sind die Vorschußlorbeeren, die solche Managementwürstchen immer wieder scheitern lassen. Nach Kleinfeld bei Siemenskorruptis wirds wohl auch das Ex-Dobermännchen nicht mehr lange auf dem Magentastuhl halten. Oder ist er gedopt? Da wird ihm auch die völlig übebewertete Maybritt Illner mit ihrem Zahnpastalächeln und den hohlen Talkshowworten nicht helfen können.

Arme Jugend

Der Generalsekretär der SPD, Hubertus Heil, hat eine Werbekampagne angekündigt, um den anhaltenden Abwärtstrend bei der Mitgliederzahl seiner Partei zu stoppen. "Die SPD wird in einer gezielten Kampagne Schüler, Studierende und junge Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer ansprechen und sie zur Mitarbeit in der SPD einladen", sagte Heil der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe).

Was soll denn die Jugend in einer amoralichen Partei, die unter Schröder und Beck gezeigt haben, mit welch verkomenenn unsozialen Ideen man eine alte Partei endgültig kaputtmachn kann? Das gilt natürlich fü due Union nicht weniger, die unter Merkel endgültig zum Sammelbecken der Wendehälse, Charakterlosen und blassen Scharlatane geworden ist. Wer als junger Mensch heute in solche Parteien eintritt, muß mehr denn je lügen, betrügen und tricksen können. Möchte aber nicht jeder.

Wolfgang S. "beobachtet"

Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2007 am Donnerstag hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) erklärt, er lasse die Linke weiter vom Verfassungsschutz beobachten. Der Bericht beschäftigt sich auf sieben Seiten mit der Linkspartei. Zur Begründung verwies Schäuble auf Aussagen mancher Linken und extremistische Gruppierungen (mehr...) innerhalb der Partei. Sie wolle die bestehende Staats- und Gesellschaftsform überwinden, so Schäuble.

Absurd. Da läßt einer, der leugnet, von einem Waffenschieber 100.000 DM angenommen zu haben, eine andere Partei vom Verfassungsschutz beobachten. Als Hinterwäldler mit Wahlkreis Offenburg hat man vielleicht doch nicht den kompletten Überblick.

Deutsche Topmanager lustlos

Deutsche Topmanager befinden sich auf Jobsuche

- 75 % wollen wechseln, davon die Hälfte möglichst bald
- 89 % versprechen sich durch neuen Arbeitgeber einen
Karriereschub

37 Prozent der deutschen Topmanager würden lieber heute als morgen ihren Job wechseln. Und ähnlich viele (38 %) planen mittelfristig eine berufliche Veränderung. Somit hegen nur 25 Prozent der Führungskräfte keine Wechselabsichten. Das sind Ergebnisse des "15. LAB Managerpanels", durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Kooperation mit der "Wirtschaftswoche."

Über die Gründe für sinkende Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber lassen die Umfrageteilnehmer keinen Zweifel: 89 Prozent versprechen sich durch einen Wechsel des Unternehmens einen beruflichen Vorteil. "Karrieresprünge innerhalb der Firma sind bedeutend schwerer", urteilt ein Teilnehmer stellvertretend.


Solch eine Mischpoke führt die Mehrzahl unserer Fimen. Da wundert nichts mehr.

Donnerstag, 15. Mai 2008

SPD-Experte und das Milliardenloch

In der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes klafft nach einem Bericht des "Handelsblatt" ein Haushaltsloch von knapp 30 Milliarden Euro. Nach Berechnungen des haushaltspolitischen Sprechers der SPD, Carsten Schneider, fehlten durch bisher nicht finanzierte Regierungsvorhaben und zusätzliche Ausgabenrisiken 28,7 Milliarden Euro in der Finanzplanung zwischen 2008 und 2012.

Wieso das? Das Steuerrecht soll seit 40 und mehr Jahren vereinfacht werden. Frau Zypris (das ist die, die z.Z. den Justizminister gibt) hat im Interview mit diese Frage konfrontiert geantwortet: "Das Steuerrecht ist deshalb so kompliziert, weil die Steuererhebung so schwierig ist".
Da nenne ich überfordert. Welch glückliches Land, das solche Minister hat. Siehe Hochstirn Steinbrück, der staatliche Banken nahezu unbeaufsichtigt lässt und Milliarden Stuergelder versenkt. Mit der Bafin (Bundesamt für Finanzaufsicht) guckt er dagegen in die Konten der Bürger.

Die Bürohengste werden im Übrigen den Teufel tun und ihr Spielzeug opfern. Jetzt kann ihnen wegen vorab erwiesener Ahnungslosigkeit keiner am Zeug flicken, und so soll es auch bleiben! Die einzige wirkliche Katastrophe dieses Landes sind die Politiker, die Regierung und ihre "Experten". Ahnungs-losigkeit auf ganz teurem Niveau.
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